Rote sauer auf die KfB

Deutliche Worte wählt die SPD Kronberg zu einem Antrag der KfB-Fraktion, die eine Bürgerinformation zu dem Bebauungsplan gestellt hatte (wir berichteten): Die Forderung der KfB nach einer

Deutliche Worte wählt die SPD Kronberg zu einem Antrag der KfB-Fraktion, die eine Bürgerinformation zu dem Bebauungsplan gestellt hatte (wir berichteten): Die Forderung der KfB nach einer Bürgerinformationsveranstaltung noch vor den Sommerferien sei „eine populistische Initiative, die suggerieren soll, hier plane die Stadt an den Bürgern vorbei“, heißt es in einer Pressemitteilung. Das sei nicht der Fall, denn das, was im ersten Bauabschnitt geschehen soll, sei in den vergangenen drei Jahren mehrfach Thema öffentlicher Veranstaltungen gewesen. „Jeder, den es interessierte, hatte die Möglichkeit, sich zu informieren und seine Anregungen und Bedenken vorzubringen, und zwar zusätzlich zu den gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsverfahren“, sagt der Fraktionschef Christoph König. Er weist weiter darauf hin, dass der Informationsabend am vergangenen Montag nur einer gemeinsamen Unterrichtung aller Mandatsträger diente, da der Erste Stadtrat und die beratende Anwaltskanzlei nicht sechs Fraktionssitzungen besuchen und noch jeweils in den Ortsbeiräten und Ausschüssen präsent sein können.

König weiter: „Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt die Kronberger Kommunalpolitik nun dieses Thema. Es war ein offenes Verfahren und jeder weiß, was dort entstehen soll. Es ist Zeit für eine Entscheidung!“

Um künftig früher der Bürgerschaft die Möglichkeit einzuräumen, sich mit ihren Vorstellungen in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen, gebe es seit Beginn 2015 für das Themenfeld Stadtentwicklung eine eigene Form. „Es ist bedauerlich, dass es in Kronberg bisweilen so schwer fällt, über die unmittelbaren eigenen Interessen hinaus, Verständnis für die Notwendigkeit von zukunftsorientierten, zügigen und zuverlässigen politischen Entscheidungen aufzubringen“, ergänzt Dieter Heist, stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses.

(red)

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