Mauerwerk angegriffen

Wasserschaden im Rathaus: Pfusch am Bau dürfte die Ursache sein

Steter Tropfen höhlt den Stein – im Falle des Kronberger Rathauses lässt der stete Tropfen eher das Mauerwerk faulen. Jahrelang, vielleicht sogar über Jahrzehnte ist Wasser unterirdisch von einem

Steter Tropfen höhlt den Stein – im Falle des Kronberger Rathauses lässt der stete Tropfen eher das Mauerwerk faulen. Jahrelang, vielleicht sogar über Jahrzehnte ist Wasser unterirdisch von einem nicht sachgerecht montierten Fallrohr ins Erdreich vor der Frontfassade in den Boden gesickert – ohne dass es jemand bemerkt hat.

Vor anderthalb Wochen habe man dann eine Verfärbung der Innenwand sowie einen modrigen Geruch bemerkt, sagt Andreas Feldmann, Leiter des Fachbereichs Verwaltungssteuerung.

Gestern waren zwei Arbeiter damit befasst, nach Behebung des Missstandes das Loch im Boden wieder zu schließen und die Erdarbeiten an der Stelle abzuschließen.

Am stärksten betroffen von dem Wasserschaden ist der Ausschusssitzungsraum. Dort wurden Sporen nachgewiesen. Deshalb wurde die Glastür luftdicht abgeschlossen, drinnen laufen die Trockner. Feldmann schätzt, dass sie auch noch in den nächsten drei, vier Wochen laufen werden, bis die Wände trocken sind – und erneut gemessen wird, ob es noch immer Sporen gibt. Im Anschluss muss der Raum tapeziert und gestrichen werden.

Auch auf der gegenüberliegenden Rathausseite, an einer Außenwand des Magistratzimmers, wurden Verfärbungen festgestellt. Auch dort soll bald nach der Ursache geforscht werden.

Die Arbeit der Verwaltung im Rathaus ist nicht beeinträchtigt. Anders sieht es im Bürgerbüro am Berliner Platz aus. Dort wurde gestern gegen Mittag die Arbeit wegen Baulärms eingestellt. In die angrenzenden Räume des Ladenlokals, dort, wo früher die Post für ein paar Jahre untergebracht war, soll bald ein koreanischer Lebensmittelhändler einziehen.

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