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Landkreis stellt eigene Wohnung für Geflüchtete

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Auch Landrat Ulrich Krebs (CDU) hilft mit, die Wohnung so schnell es geht bezugsfertig zu bekommen. © Red

Hochtaunuskreis (red). Der Landkreis schätzt, dass bislang etwa 2000 Geflüchtete aus der Ukraine im Hochtaunuskreis untergekommen sind - der Großteil in Privatunterkünften. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Auch der Hochtaunuskreis hat seine leerstehende Wohnung renoviert und stellt diese als Unterkunft für eine Familie mit Kindern aus der Ukraine zur Verfügung. Mit zahlreichen fleißigen Helfern sei es am Wochenende gelungen, die Wohnung/das Haus fertig herzurichten - die Möbel wurden von Mitarbeitern der Kreisverwaltungen gespendet.

Hilfe der Kreismitarbeiter

»Wir bedanken uns für das großartige Engagement und die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landratsamt in dieser schwierigen Zeit«, so Krebs und Schorr unisono. Die Wohnung ist nun bezugsfertig und die Schlüssel werden nächste Woche an eine ukrainische Familie übergeben.

Die Motivation des Landkreises, sein Eigentum zur Verfügung zu stellen, ist für ihn selbstverständlich. »Die Menschen haben ihr zu Hause verloren. Für uns war es ganz wichtig, sie aufzunehmen«, bekräftigen die beiden Kreismitarbeiter. Vor allem die Schicksale von Kindern auf der Flucht hätten beide tief bewegt: »Wir haben selbst Kinder und deshalb alles in Bewegung gesetzt, das Haus gemeinsam herzurichten.«

Wenige Tage vor Ankunft der Familie verrichten die Helfer noch die letzten Arbeiten, räumen Geschirr in die Küche ein, hängen Spiegel auf und schrauben noch fix Garderobenhaken an die Wand. Dann ist alles fertig.

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