Lehrerengpass? Nicht im Hochtaunuskreis

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„Einen derart dramatischen Lehrermangel hatten wir in Deutschland seit drei Jahrzehnten nicht mehr“, sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, vor kurzem der „Passauer

„Einen derart dramatischen Lehrermangel hatten wir in Deutschland seit drei Jahrzehnten nicht mehr“, sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, vor kurzem der „Passauer Neuen Presse“: „Alles in allem fehlen fast 40 000 Lehrer.“ Schon im Frühjahr hatte eine Studie der Bertelsmann-Stiftung auf den Bedarf vor allem an Grundschulpädagogen hingewiesen. Demnach fehlen in den kommenden Jahren bis zu 35 000 Grundschullehrer. Der Hochtaunuskreis scheint davon allerdings bislang nicht betroffen. Nach Angaben von Dr. Rosemarie zur Heiden, Leiterin des Staatlichen Schulamts für den Hochtaunus- und den Wetteraukreis, gibt es hier „kein Lehrerproblem im gymnasialen Bereich“, im Gegenteil, in bestimmten Fächerkombinationen, vor allem die betreffend, die nur Nebenfächer haben, „haben wir sogar zu viel“.

Auch den sich abzeichnenden Engpass im Grundschulbereich habe man schon länger im Blick gehabt. Im Juli, zum vergangenen Schuljahresende, hatte zur Heiden im Gespräch mit dieser Zeitung erklärt: „Wir sind im Hochtaunuskreis in einer glücklichen Lage. Es sieht so aus, dass alle unsere Grundschulen im neuen Schuljahr wieder gut versorgt sind und wir beruhigt ins neue Schuljahr starten können.“ Jetzt erklärte sie: „Daran hat sich nichts geändert. „Es sieht bei uns ganz gut aus, sogar besser als im Vorjahr.

( sbm)

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