Leserbriefe

Musiklehrer loben Zum Bericht Mitreißendes Konzert (TZ vom 4. März) schreibt die Vorstandsvorsitzende der Musikschule Friedrichsdorf:

Zum Bericht Mitreißendes Konzert (TZ vom 4. März) schreibt die Vorstandsvorsitzende der Musikschule Friedrichsdorf:

Mit Freude habe ich den gut geschriebenen Artikel von Sabine Schlichte über das Konzert der Humboldtschule und die beeindruckende Orchesterreise des Orchesters gelesen. Die Leistung der beteiligten Organisatoren und Lehrkräfte an der HUS sind fantastisch und des Lobes wert. Einen Aspekt vermisse ich allerdings in Ihrem Artikel: Die Darstellung legt nahe, dass die vielen Jugendlichen ihre instrumentalen Kompetenzen an der allgemeinbildenden Schule erwerben. Diesbezüglich wünschte ich mir eine differenzierte Betrachtungsweise: Die jungen Schülerinnen und Schüler erwerben ihre Kunstfertigkeiten mit großem Engagement und großem Einsatz eigener zeitlicher und finanzieller Ressourcen an Musikschulen und bei selbstständigen Instrumentalpädagoginnen und -pädagogen. Keine allgemeinbildende Schule hätte ein Orchester, denn es gibt weder genug Schulmusiklehrkräfte noch genügend finanzielle Ressourcen in unserem Bildungssystem, um unseren Kindern und Jugendlichen Instrumentalunterricht zu ermöglichen.

Tanja Romberg

Friedrichsdorf

Unsere Berichte über die Lehrerversorgung an den Gymnasien im Taunus kommentiert dieser Leser:

Es ist das Gegenteil von Bildungsgerechtigkeit, das Angebot in den gymnasialen Oberstufen einzuschränken. Offenbar ist es Politik der CDU, dass es ein hochwertiges gymnasiales Bildungsangebot nur noch in teuren Privatschulen geben soll. Statt sich kaputtzusparen, sollte die Landesregierung vielleicht erst einmal prüfen, ob es nicht möglich ist, höhere Einnahmen zu generieren. Dabei fällt mir als Erstes der Flughafen bzw. die Fraport ein. Hier ist es geboten, statt auf blindes Wachstum zu setzen, die Profitabilität zu erhöhen. Auch geht es nicht mehr an, den Flugverkehr über den Regionalfonds und auch über Lohnaufstockung zu subventionieren. Und nicht zuletzt sollte die Landesregierung davon abgehen, die Dividendenerträge aus der Fraport-Beteiligung in das Schattenvermögen der Flughafenstiftung zu verschieben, sondern direkt für öffentliche Aufgaben verwenden.

Berthold Fuld

Bad Homburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare