Vorfall an einer Moschee in Limburg: Ein Mann randaliert und wird festgenommen. Die Polizei schließt einen rechtsextremen Hintergrund aus. 
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Vorfall an einer Moschee in Limburg: Ein Mann randaliert und wird festgenommen. Die Polizei schließt einen rechtsextremen Hintergrund aus. (Symbolbild)

Polizei im Einsatz

Psychisch Kranker wirft vor Moschee in Limburg mit Steinen 

An einer Moschee in Limburg hat die Polizei einen Randalierer festgenommen, der mit Steinen warf. Das hat nun Folgen für den Mann. 

  • Mann wirft vor einer Moschee in Limburg mit Steinen
  • Polizei in Limburg nimmt den Randalierer (23) fest
  • Täter ist psychisch krank - und landet in Psychiatrie

Limburg – In Limburg an der Lahn (Hessen) hat ein psychisch kranker Mann vor einer Moschee randaliert. Mit einem Stein beschädigte der 23-Jährige aus Limburg erst die Eingangstür der Moschee und dann einen Kaffeeautomaten, wie die Polizei berichtete.

Danach begann der Mann, mit Steinen um sich zu werfen. Erst zielte er auf eine – von den Ermittlern nicht näher bestimmte – Person, verfehlte diese aber glücklicherweise. Danach schleuderte er die Steine gegen auf der Straße abgestellte Autos und verursachte so kleinere Schäden. 

Limburg: Vor Moschee randaliert – Mann landet in Psychiatrie

Die Polizei Limburg nahm den offenbar verwirrten Randalierer noch vor Ort fest und brachte ihn im Anschluss in eine Psychiatrie. Gegen den Mann aus Limburg laufen Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Tat ereignete sich am Samstag (28.12.2019) gegen 10.30 Uhr. 

Randale vor Moschee in Limburg: Kein Rechtsextremer Hintergrund

Einen rechtsextremen Hintergrund schließe man aus, bestätigte ein Sprecher der Polizei Limburg auf Nachfrage. Dass der 23-Jährige genau vor einer Moschee randaliert habe, sei ein reiner Zufall gewesen.

Seine Aggressivität sei komplett auf seine psychische Krankheit zurückzuführen. Hinweise auf eine rassistische oder islamfeindliche Motivation für sein Handeln gebe es nicht. 

Limburg wegen Kriminalfällen in den Schlagzeilen: Beispiel „Axtmord“

Die 35000-Einwohner-Stadt Limburg im hessischen Landkreis Limburg-Weilburg geriet in den vergangenen Monaten immer wieder durch spektakuläre Kriminalfälle in die Schlagzeilen. Für bundesweites Aufsehen sorgte etwa der sogenannte „Axtmord“ von Limburg, bei der ein Mann seine Ehefrau erst mit einem Auto überfuhr und ihr dann mit einer Axt den Kopf zertrümmerte. Bis heute bleibt der Fall brisant: Lange kursierten Videos der schrecklichen Tat im Netz, die Staatsanwaltschaft prüft rechtliche Konsequenzen. Der Täter schweigt derweil weiter. 

(red)

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