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Namenstafel für die Gefallenen des 2. Weltkriegs

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Laubach . In einer schlichten Feierstunde unter Beteiligung der gesamten Ortsbevölkerung konnte am Sonntag die Gemeinde Laubach die neue Namenstafel am Kriegerdenkmal einweihen. Bürgermeister Nuhn sprach von den Soldaten, die ihre Pflicht als deutsche Männer getan haben und nicht wußten, daß sie mißbraucht wurden. »Überall in der Welt liegen ihre Gräber verstreut, heute vielleicht schon nicht mehr zu sehen.

Sie ruhen aber in der Heimat unserer Herzen.« Ihr Tod habe uns gezeigt, daß Gott nicht den Menschen geschaffen habe, um sie in unseligen Kriegen verbluten zu lassen, sondern damit sie Großes schaffen. Aus dieser Erkenntnis heraus sei ihr Opfer nicht umsonst gewesen. Kuratus Niedenzu sprach von den tiefen Wunden, die die beiden Kriege geschlagen haben, und ermahnte die Christen, mit christlicher Liebe das Leid zu ertragen.

(UA vom 11. März 1952)

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