Ann Doka, einst in auf den Bühnen hierzulande unterwegs, hat ihre Karriere in Bremen fortgesetzt.
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Ann Doka, einst in auf den Bühnen hierzulande unterwegs, hat ihre Karriere in Bremen fortgesetzt.

Die Neu-Anspacherin Ann Doka startet wieder durch

Eine neue Karriere beginnt in Deutschlands hohem Norden

  • VonFrank Saltenberger
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Musikerin heimst mit ihren Songs namhafte Preise ein

Dass Künstler, Musiker und Bands durch Corona ausgebremst wurden und mit angezogener Handbremse gerade wieder die zweite Hälfte des Konzertjahres 2021 anfahren, ist allgemein bekannt. Besonders Solokünstler haben gelitten, zum einen, weil Gagen wegbrachen, zum anderen, weil es für sie nichts Schöneres gibt, als Musik zu machen - und das am liebsten live vor einer großen Publikumskulisse.

Das trifft auch auf Ann Doka zu, und viele hierzulande erinnern sich an ihre Auftritte in der Region Rhein-Main und mittendrin ihr ehemaliger Wohnort Anspach, beziehungsweise der Ortsteil Westerfeld. So hat sie auch im Neu-Anspacher Musiklokal Fat Jack's schon mal getestet, wie ein neuer Song so ankommt.

In Mainz, Darmstadt oder Höchst und anderen Festivals griff sie in die Saiten, denn Ann Doka ohne Gitarre um den Hals ist so selten wie ein rosa Eisbär.

Viele Auftritte

Jetzt stehen Orte wie Bremen, Bremervörde, Osterholz-Scharmbeck oder Grasberg auf dem Tourkalender des Restjahres und im kommenden Jahr 2022. Das heißt, ihr Wirkungskreis vor der Haustür liegt jetzt im deutschen Norden, wo es die Singer-Songwriterin aus dem Taunus oder "vom Main" wie sie in der dortigen Presse oft genannt wird, hin verschlagen hat.

Aber in ihrer ehemaligen Heimat ist sie noch lange nicht vergessen, Kontakte sind geblieben, und so berichtet auch die Taunus Zeitung immer wieder gerne über die Karriere der Künstlerin, die in einer Usinger Musikschule die ersten Griffe und Akkorde gelernt hat, welche die Basis gelegt haben, ihr Talent weiterzuentwickeln.

Erinnert sei an die ihre zahlreichen Preise, darunter allein die dreimalige Auszeichnung als beste deutsche Country Musikerin und beste Pop-Sängerin in den Jahren zwischen 2012 bis 2017.

Zahlreiche Alben und Aufnahmen schlossen sich an. Eine ihrer erfolgreichsten Stücke war die Single "Little Miss Sunshine", die sie als Spendensong für Erkrankte veröffentlichte, ein sehr persönlicher Song.

Ein bleibender Impuls war ihre Zusammenarbeit mit Profi-Songschreibern im Mekka der Countrymusik Nashville. Unter anderem wurde ihre EP "Could've Been Mine" mit Musikern des Genres in Nashville produziert. New-Country ist ihre Richtung, die sich aus der traditionellen "Cowboy-Music entwickelt hat. Taylor Swift ist eine der ganz großen Ikonen, die der Country-Music ein Portion Pop beigemischt hat und die zu den Vorbildern des Neu-Anspacher Talents zählte.

2018 erschienene "Lost but found", ebenfalls eine persönliche Arbeit, wie die Songschreiberin sagte. Darin thematisiert sie persönliche Dinge und Herausforderungen, die in die Umzugszeit nach Bremen fielen.

Und dort ging die Karriere weiter und trotz zuletzt auch Corona, denn im Dezember 2020 wurde sie als Finalistin der "German Songwriting Awards" nominiert. Und jetzt als vorläufig letzter Coup hat sie den internationalen Musikpreis AKADEMIA Awards in der Kategorie "Rising Star" gewonnen.

Normalerweise werden die AKADEMIA Awards im Rahmen einer großen Galaveranstaltung mit Abendkleid und rotem Teppich in Los Angeles verliehen, doch in diesmal war alles anders.

Corona bedingt fand die Preisverleihung online statt, was die Ehre nicht schmälert. Und schon im Dezember 2020 wurde die Singer-Songwriterin mit einem anderen Song des Anfang 2022 erscheinenden Albums Finalistin in der Kategorie Pop der German Songwriting Awards, einem in Deutschland anerkannten Preis mit einer Jury aus der deutschen Label- und Musikbranche.

Bleibt zu hoffen dass die Zeit der Live-Streams und anderer Ersatzmedien bald vorüber ist, und Ann Doka wieder vor ihren Fans auf der Bühne steht, und das nicht nur in Bremen oder Grasberg, sondern auch im Süden der Republik. Noch steht nichts im Tourkalender, die Website der Künstlerin, www.anndoka.com, sollte man deshalb im Auge behalten, um stehts auf dem laufenden zu bleiben. Frank Saltenberger

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