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Das Gebäude von Adam Hall wird sich wohl vorläufig nicht verändern, das Unternehmen widersprach Ausbauplänen.

Hochregal-Lager

Eventtecknik-Firma Adam Hall bleibt Neu-Anspach treu

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Die b-now hat sich jüngst das Hochregal-Lager bei Adam Hall angesehen und war begeistert. Dem Unternehmen geht es wirtschaftlich gut. Die Partei hat danach auch die Frage aufgeworfen, ob der Lagerplatz bald wieder knapp wird.

82 Millionen Jahresumsatz und rund 200 neue Produkte jährlich, verzeichnete die Adam Hall Group bereits im vergangenen Jahr. Und der Höhenflug, auf dem sich das Unternehmen für Eventtechnik-Lösungen befindet, hält weiter an. Deutlich sichtbar wurde der Erfolg des Arbeitgebers von 200 Mitarbeiter ebenfalls 2017, als eine neues Hochregal-Lagerhalle gebaut und in Betrieb genommen wurde.

Dass es Adam Hall wirtschaftlich sehr gut geht, war auch die Einschätzung der Partei b-now nach ihrem jüngsten Besuch. Ihr Resümee: Wenn es so weiter gehe, werde der Lagerplatz schon wieder knapp.

Stimmt diese Vermutung und muss Adam Hall bald wieder neu bauen? Konzernsprecher Peter Ludl winkt allerdings ab. „Dem Unternehmen geht es zwar wirklich sehr gut, aber ein Neubau ist im Augenblick nicht geplant“, sagte er. Perspektivisch plane Adam Hall für die nächsten drei bis fünf Jahre an dem derzeitigen Standort keine Veränderung. Selbst wenn die Lagerhallenkapazitäten knapp werden würden, „dann gibt es zunächst noch die Möglichkeit, Zwischendecken innerhalb der Halle einzuziehen und somit mehr Lagerfläche zu schaffen“, erklärte Ludl.

Würde auch dass auf lange Sicht nicht ausreichen, gebe es noch Erweiterungsflächen auf dem Gelände selbst, auch das sei vor dem Lagerhallenbau bereits abgeklopft und dingfest gemacht worden.

Und selbst wenn der Platz nicht mehr ausreicht, „dann gibt es immer noch die Möglichkeit, Lagerflächen anzumieten“, sagte Ludl. Der Konzernsprecher trat damit auch der Vermutung entgegen, dass sich Adam Hall perspektivisch vielleicht einen neuen Standort suchen könnte. Die Investitionen in die Lagerhalle seien ein klares Bekenntnis zum Standort Neu-Anspach gewesen, der auf lange Sicht nicht aufgegeben werden soll. Deshalb habe man mittel- bis langfristige Optionen, für den Fall, dass der positive Geschäftstrend auch auf Dauer anhält.

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