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GANZ freut sich über 43 Hobbykünstler

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Von: Anja Petter

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Sabine George ist bei GANZ für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig - und für die Organisation des Kreativmarktes, der am Sonntag im Bürgerhaus stattfindet.
Sabine George ist bei GANZ für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig - und für die Organisation des Kreativmarktes, der am Sonntag im Bürgerhaus stattfindet. © pet

Kreativmarkt am Sonntag im Bürgerhaus - Angebot schon weihnachtlich

Vor einem Jahr hat der GANZ-Verein zum ersten Mal den Kreativmarkt organisiert. Für das Familienzentrum war dies nicht nur mit einem riesigen Aufwand verbunden gewesen. „Wir haben auch einen großen Verlust gemacht“, berichtet Sabine George, bei GANZ für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich - und eben auch für die Organisation dieser Veranstaltung, bei der Hobbykünstler aus der näheren Umgebung ihre Arbeiten zum Verkauf anbieten. Trotzdem: Aufgeben möchte der Verein noch nicht, und so findet der Kreativmarkt am kommenden Sonntag, 20. November, wieder von 10 bis 17 Uhr im Bürgerhaus, Gustav-Heinemann-Straße, statt.

Ein Verlust vor allem deshalb, weil GANZ im vergangenen Jahr noch mit großen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie zu kämpfen hatte. So waren letztlich weniger Teilnehmer dabei und auch weniger Besucher gekommen. „Wir wollen es jetzt aber noch einmal probieren“, sagt George und erinnert daran, dass das Familienzentrum die Ausrichtung des Kreativmarktes vor einem Jahr vom Kulturforum beziehungsweise den drei Haupt-Organisatorinnen Karin Hinz, Erika Fitterer und Sigrid Stromann übernommen hatte.

„Auch wenn die Ausrichtung einer solchen Veranstaltung nicht zu den ureigensten Aufgaben eines Familienzentrums gehört, wollten wir sie nicht sterben lassen“, berichtet die Mitarbeiterin des Vereins, der sich seit 1995 als „Familienfeuerwehr“ für Menschen in Notsituationen versteht. George: „Schließlich fühlen wir uns den Bürgern im sozialen Bereich verpflichtet.“

Viel Arbeit für das Team

Die Organisation ist aber nicht nur für sie, sondern für das ganze Team viel Arbeit. „Aber alle sind begeistert, denn viele sind auch bastelaffin.“ Am Wochenende aber heißt es, Tische und Stellwände am Samstag auf- und am Sonntag wieder abzubauen.

George freut sich, dass die Zahl der Teilnehmer diesmal wieder hoch ist, alle mit viel Leidenschaft dabei sind und nähen, basteln, malen oder auf andere Weise handwerklich tätig sind. 43 Frauen und Männer sind es insgesamt, und das Angebot ist so vielfältig wie immer. So finden sich unter anderem Tisch-Laternen, Aquarelle, Postkarten, Schmuck, gestrickte und gehäkelte Kuscheltiere, Kinderkleider, Papierprodukte, Holznadeln und Garn, Lederhandwerk, Tassen, Schlüsselanhänger, Kalender, Selbstgenähtes für Mensch und Hund, Jeanstaschen, Fossilien, Gestecke, Holzarbeiten, textiles Design, Accessoires aus Leinen, Tontopf-Figuren, Senf, Essig, Öl und Fruchtaufstriche, Seifen, Zeichenmappen, Mützen und Hüte, Nisthilfen für Vögel und Insekten, Bilderbücher sowie - Weihnachten lässt grüßen - Geschenkschachteln, Faltsterne, Kränze und kleine weihnachtliche Köstlichkeiten zum Verschenken. Mit dabei sind außerdem der Jugendhospizverein und das neue Frauen-Netzwerk „Die Feldbergerin“, die beide für ihre Arbeit werben möchten. Und natürlich auch der GANZ-Verein, der gemeinsam mit dem Generationen-Netzwerk einen Stand hat.

Die Veranstaltung ist übrigens ausgebucht. „Wir haben schon eine Warteliste“, informiert George. Die Standgebühr beträgt auch diesmal 30 Euro plus zwei Kuchen oder 40 Euro plus ein Kuchen. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf kommt dem GANZ-Verein, der 700 Euro Miete für das Bürgerhaus zahlt, zugute. Für Getränke und Kaffee sorgt der Bürgerhaus-Wirt.

Übrigens: GANZ zieht in der ersten Januar-Woche um. Das Büro des Familienzentrums ist ab dem 9. Januar nicht mehr in der Kurt-Schumacher-Straße, sondern im Gewerbegebiet, Rudolf-Diesel-Straße 10, im zweiten Stock zu finden. „Dort haben wir viel größere Räume“, kündigt George an. Sie verbindet mit dem neuen Standort auch die Hoffnung, dass GANZ künftig mehr wahrgenommen wird. VON ANJA PETTER

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