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Vom 10. bis zum 12. August wird die Ziegelei gerockt. Alle Anzeichen sprechen für tolle Stimmung und Open Air-Wetter.

Konzert

Das Rock- und Pop-Festival Ziegelei-Open-Air geht im August in die fünfte Runde

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Drei Tage Musik und Unterhaltung unter freiem Himmel. Open Air Festivals haben ihr ganz besonderes Flair und das trifft auch für das Ziegelei-Open-Air zu, das zwischen Neu-Anspach und Wehrheim mitten „auf dem Acker“ liegt, und der hat sich seit vier Jahren dafür bestens bewährt. Zwei Bühnen, Festival-Markt und Blick in die Taunus-Landschaft.

Das fünfte Ziegelei-Open-Air steht vor der Tür. Es ist inzwischen eines der größten Rock- und Pop-Festivals der Region und wenn nicht immer alles mit dem Wetter stehen und fallen würde, dann könnte Veranstalter Achim Schmidt jährlich neue Besucherrekorde vermelden. Aber 2017 gab es einen Dämpfer, der Regen war Schuld, doch was schert den Veranstalter das Wetter vom vergangenen Jahr?

Ungetrübt ist die Euphorie des als „Achmed“ bekannten Musikveranstalters und Besitzers der „Wörsdorfer Scheuer“, wo rund ums Jahr bekannte Gruppen und Newcomer spielen. Er kann beim Basteln des Programms für das Ziegelei-Open-Air in der Regel aus dem Vollen schöpfen. Bands wie „Mrs. Greenbird“, die „Rodgau Monotones“ und das „Absinto Orkestra“ rockten 2017 die Bühnen. Und diesmal ist es erneut eine Mischung aus 14 Bands mit Namen, die vielen Rock-Fans bestens bekannt sein dürften. Gleich drei Tage lang geben sie sich auf zwei Bühnen die Gitarren in die Hand:

  am Freitag, 10. August , spielt „Hole full of Love“, eine Band, die sich dem Besten aus den frühen AC/DC Jahren, sprich der Bon-Scott-Ära, verpflichtet fühlt. „Wolvespirit“ werden als psychedelische Rock-Traumfänger mit einer Frontfrau angekündigt, deren Stimme Tote aufweckt. Julian Sas und Band sind geprägt von Blues, Soul und Boogie und Vorbild des Bandleaders ist kein geringerer als Rory Gallagher.

Pure Rockmusik, „hart und handgemacht“, verspricht die lokale Band „Skullboogey“ und die bandbreite des ersten Festivaltages rundet das Akustic-Rock-Duo „Dead Horse Gap“ ab.

  Bayrischen Gypsy-Pop der Gruppe „Django 3000“ mit Zigeuner-Swing und teuflischen Geigensoli gibt es am Samstag, 11. August , zu hören. Hessen-Rock auch und zwar von der Newcomer-Band „V.E.R.Z.U.S“ aus Frankfurt. Als „Krautblues mit Intention der Weltrettung“ wird die Musik von „Andi Valandi“ aus Dresden beschrieben und zur Musik von Phil Collins bedarf es kaum einer Erklärung, sie hat die 80er Jahre geprägt und sie prägt heute das Repertoire der Genesis-Tribute-Band „Still Collins“. Aus Folk, Country und Blues der 70er Jahre speist sich das Repertoire der unplugged Band „Fooks Nihil“, die mit dreistimmigem Gesang zu begeistern versteht. Zuhören, ausspannen, mitsingen, das wird die deutsche Irish-Folk-Rock-Band „Paddy goes to Holyhead“ all denen anbieten, die auf keltische Musik und eine rauchige Whisky-Stimme stehen.

  Drei Bands bestreiten das Programm am Sonntag, 12. August , darunter die Frankfurter Gruppe „Gastone“ deren Repertoire von Jamaika über den Balkan bis zu deutsch-italienisch-englischem Rockpop reicht. Leichtfüßig poppig und jazzig aber auch gesungener sozialkritischer Klartext wird der Frontfrau Dota Kehr aus Berlin und ihrem Quartett nachgesagt. Zeitkritisches serviert auch die Gruppe „Makia“, allerdings in einem Fusionmix aus Reggae, Funk, Soul Rock und Hip Hop mit kubanischem Einschlag, der garantiert die Hüften zum Schwingen bringen wird, so das Konzept der Programmmacher.

Eine Feuerschlucker-Show am Samstagabend und Improvisationstheater am Sonntag bilden einen Kontrast zum Musikprogramm und ein Festival-Markt mit vielen Ständen und Raritäten sowie unterhaltsame Wettkämpfe wie Baumstammweitwurf bieten ebenfalls reichlich Abwechslung.

Die Preise

Karten gibt es tagesweise oder en bloc: Freitag, Beginn 18 Uhr ab 23 Euro, Samstag, Beginn 15 Uhr ab 28,50 Euro und das Wochenendticket ab 40,60 Euro. Alle Karten sind online erhältlich: oder an der Tages- und Abendkasse.

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