1. Startseite
  2. Region
  3. Hochtaunus
  4. Neu-Anspach

Vom Gothischen Haus zum Park

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

ualoka_neu-anspach_taunu_4c_2
Der Taunusklub Neu-Anspach macht sich in Bad Homburg auf die Spuren von Friedrich V. und erkundet die Landgräflichen Gärten. FOTO: PRIVAT © Red

Neu-Anspach (red). 18 Wandersleute konnten die Wanderführer des Taunusklubs Neu-Anspach, Christiane von Schuckmann und Hubert Henrici, am vergangenen Wochenende begrüßen. Das Ziel: Die Landgräflichen Gärten in Bad Homburg.

Vom Gothischen Haus ging es unter blühenden Kastanienbäumen über die Tannenwaldallee zunächst in Richtung Schloss. Mit dem Bau diese Achse wurde um 1770 begonnen, als Landgraf Friedrich V. damit eine Verbindung in den Taunus bis zum Limes schuf. Im nächsten Schritt erwarb er Land und ließ insgesamt 15 verschiedene Gärten und Waldbereiche anlegen, darunter den großen Tannenwald, den er besonders geliebt haben soll und den späteren Hirschgarten. Alle fünf Söhne des Landgrafen bekamen einen Garten zur jeweils eigenen Gestaltung und Nutzung.

Im Laufe der Zeit sind diese aber parzelliert und bebaut worden. Einzig der Gustavsgarten ist bis heute als Park erhalten und erfreut die Besucher durch die zahlreichen alten Solitärbäume von auserlesener Schönheit. Sehr versteckt ist eine Erinnerungssäule im ehemaligen »Englischen Garten«: Auf vier Löwenfiguren gegründet steht eine aus Sandstein gefertigte Baumskulptur, deren Äste als Stümpfe ausgebildet sind.

Die geschichtlich geprägte Wanderung der Tauniden endete im Großen Tannenwald mit einem kleinen Picknick.

Auch interessant

Kommentare