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Wenig Resonanz beim Frauenfrühstück

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EIla Misselwitz, Vorsitzende des Neu-Anspacher Ausländerbeirats (Mitte). hatte nicht einmal eine Handvoll Gäste zu bewirten. FOTO: SALTENBERGER © Red

Neu-Anspach (fms). Auch die Arbeit des Ausländerbeirates (ALB) hat unter Corona gelitten. Versammlungen waren zuletzt schwach besucht, und das Flaggschiff des Beirats, das internationale Frauenfrühstück, gleichzeitig eine Herzensangelegenheit der Vorsitzenden Eila Misselwitz, musste ganz ausfallen. Es findet seit Langem im Saal des katholischen Gemeindezentrums statt, aber der ALB konnte diesen während der Pandemie nicht nutzen.

Doch jetzt war es endlich wieder so weit. Misselwitz und ihre Helferinnen hatten ein Frühstücksbüfett vorbereitet und eine lange Tafel eingedeckt, aber sie wären vollends allein geblieben, wenn sich nicht doch noch ein neues Gesicht gezeigt hätte. Dieses stand deshalb im Mittelpunkt, man lernte sich kennen, und so war es ein kleiner geselliger Austausch bei Kaffee, Eiern, Obst und Schinken.

Die Teilnehmerinnen berieten allerdings auch über die geringe Resonanz und gehen davon aus, dass es einfach nur etwas Zeit braucht, bis sich die Frauen auf den Termin einrichten. Mundpropaganda und Ankündigungen in der Presse sollen dabei helfen.

Wer Misselwitz kennt, weiß, dass sie nicht so schnell aufgibt, und so denkt sie auch schon wieder an die nächsten Termine. Am 2. Juni und am 14. Juli wartet sie jeweils ab 9.30 Uhr wieder auf Neu-Anspacherinnen aus aller Welt. Die Teilnahme ist kostenlos, unterstrich sie noch einmal, und Kinder könnten selbstverständlich mitgebracht werden.

Am 23. Juni ab 19.30 Uhr kommt der Beirat zu seiner turnusgemäßen öffentlichen Sitzung zusammen, die im Clubraum des Bürgerhauses stattfindet. Auch für diesen Termin hofft die Vorsitzende wieder auf mehr Zuspruch, schließlich soll das wegen Corona ausgefallene Engagement doch wieder hochgefahren werden.

Ein Feld, auf dem sich der ALB engagiert, ist die Schülerhilfe, außerdem ist er Ansprechpartner für die Verwaltung und trägt Themen, die ausländische Mitbürger betreffen, an die Politik heran. Es sei schade, wenn diese Möglichkeiten nicht genutzt werde, so Misselwitz.

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