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Europa auf dem Stundenplan der ARS in Neu-Anspach

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Von: Frank Bugge

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NEU-ANSPACH - (fbu). Wenn die Neu-Anspacher Adolf-Reichwein-Schule zur Podiumsdiskussion vor den nächsten Wahlen einlädt, dann lassen sich Politiker und Parteien nicht zwei Mal bitten: Zur Präsentation und Diskussion mit den 400 Fast-Wählern und potenziellen Erstwählern in der Oberstufe der Integrierten Gesamtschule füllt sich das Podium gerne selbst mit den Spitzenkandidaten.

So konnte Lehrer Sven Weinhold, der mit seinen jeweiligen Powi-Schülern neben Diskussionsrunden zum Thema Windkraft, der Bürgermeister- oder Landratswahl sowie zum Thema Energiewende und Energiesicherheit mehrere groß angelegte Podiumsdiskussionen zur Landtagswahl und Bundestagswahl 2013, zur Europawahl 2014, zur Bundestagswahl 2017sowie zur Landtagswahl in Hessen 2018 organisiert hat, am Donnerstagmorgen - ein hochkarätig und breit besetztes Podium zur Europawahl am 26. Mai anbieten.

Für das "hessische" Politiker-Sextett hatten die Oberstufenschülerinnen und -schüler ihren Fragen aufgeschrieben, die von den Moderatorenteams zu Themenblöcken zusammengestellt wurden.

Für die CDU saß der langjährige Europaabgeordnete Thomas Mann aus Schwalbach am Taunus auf dem Podium, der bei dieser Wahl nicht mehr antritt. Weit vorne, nämlich auf Platz zwei ihrer Bundesliste, steht Dr. Udo Bullmann. Der Gießener mit langjähriger EU-Erfahrung ist Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Europa-Parlament. Die FDP schickte ihren hessischen Wahlkreiskandidaten Dr. Rudolf Pietzke (Bad Homburg), die Linke die Landtagsabgeordnete Elisabeth Kula und die AfD ihren hessischen Europa-Spitzenkandidaten, den Landtagsabgeordneten Erich Heidkamp. Für die Grünen war ein lokaler Vertreter gekommen: Der Gävenwiesbacher Christian Tramnitz, Gemeindevertreter und einer der Kreissprecher.

Die Schüler Leon Hilke und Fabian Velden als erstes Moderatorenduo stellten die "Spielregeln" vor, nach denen der Vormittag ablaufen sollte. Lediglich handgestoppte 75 Sekunden Redezeit wurde jedem Podiumsteilnehmer eingeräumt, da man ja mit den Themenblöcken durchkommen wolle. Die waren von der Schülern selbst gestaltet worden: Es ging zum Auftakt um den Brexit und die Folgen für Europa sowie die Bundesrepublik, dann um die Flüchtlingspolitik und schließlich die Frage, ob ein Rechtsruck in Europa zu befürchten sei.

Nach der Pause wurde ein Thema diskutiert, das den mit dem Internet und seine Bedingungen aufgewachsenen Schüler sehr auf den Nägeln brennt: Die EU-Urheberrechtsreform und ihre Auswirkungen auf die "Netzfreiheit" und die Chancen sowie Einschränkungen, im Internet zu publizieren.

Hauke Limburg und Dareen Moos sollten laut Programm und Fahrplan schließlich zum Abschluss als zweite Duo noch eine offene Fragerunde moderieren.

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