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Neu-Anspacher Radler freuen sich auf die neuen Tourenfahrten

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Langjährige Vereinsmitglieder der Radfahrvereinigung Vorwärts Anspach werden bei der Jahreshauptversammlung ebenso geehrt wie verdiente Mitglieder aus dem Vereinsvorstand und des Europäischen Radsportverbandes. © Red

Groß war bei der Jahreshauptversammlung der Radfahrvereinigung Vorwärts Anspach (RVA) die Vorfreude darauf, in der längst eingeläuteten Radsaison endlich wieder gemeinsam radeln zu können.

Neu-Anspach (map). Sehnlichst wird nach zwei Jahren Pandemie auch bei der Radfahrvereinigung Vorwärts Anspach (RVA) die zunehmend als neues Nonplusultra zitierte Normalität herbeigesehnt. Entsprechend groß war bei der Jahreshauptversammlung die Vorfreude darauf, in der längst eingeläuteten Radsaison endlich wieder in großer Gemeinschaft in die Pedale treten zu können. »Die Fahrradwelt lechzt nach den Radtourenfahrten«, brachte Armin Uhrig die erwartungsvolle Stimmung nach der traditionsreichen Veranstaltung auf den Punkt.

Nach den Worten des RVA-Vorsitzenden laufen demnach die Vorbereitungen für die Radtourenfahrt (RTF) »definitiv« und »auf Hochtouren«. Die nunmehr 39. Auflage der unter Radsportfreunden beliebten Großveranstaltung mit Start und Ziel am Bürgerhaus in der Kleeblattstadt findet an Fronleichnam (16. Juni) statt. Jedoch in abgespeckter Form.

»Der Feiertag liegt in diesem Jahr zum Glück Mitte Juni und lässt so darauf hoffen, dass die Veranstaltung stattfinden wird«, so Uhrig. »Vor dem Hintergrund der Pandemie wird die Radtourenfahrt ausschließlich ein Radsportereignis sein. Wir verzichten schweren Herzens darauf, daraus ein Bürgerfest mit Event-Charakter zu machen.«

Aber: Diesmal kein Bürgerfest

Diese Entscheidung fällt für den Verein gerade auch deshalb schwer, weil der Vereinskasse - nach zweimaligen Corona geschuldeten Absagen - eine monetäre Auffrischung gut getan hätte. Nun aber dürfen sich zumindest die Hobby-Radsportfreunde endlich wieder zu hunderten auf den Weg in den Taunus machen.

Es werden wie üblich sechs verschieden lange Rundtouren zwischen 20 und 202 Kilometern durch den Naturpark Taunus angeboten und bestens ausgeflaggt sein. »Die Radfahrer werden natürlich am Start und Ziel, aber auch unterwegs versorgt«, verspricht Uhrig. »Aber der Aufwand für die Einhaltung der Hygienevorschriften für ein großes Fest ist zu hoch.« Der Vereinsvorstand und die an der Planung beteiligten Mitglieder setzen auch mit weiteren Aktivitäten alles daran, das Radfahren und vor allem auch das Vereinsleben wieder kräftig anzukurbeln.

So ist auch die Country-Touren-Fahrt »Durch das Buchfinkenland« im Spätsommer fest geplant. »Für unsere Rad-Etappenfahrt im August nach Saint-Raphaël an der Côte d’Azur haben sich bereits 25 Teilnehmer angemeldet«, vermeldete Uhrig mit sichtlicher Vorfreude auf eine schöne Radsport-Woche mit den Vereinskameraden. Ebenfalls in Planung und fest im Blick ist demnach die Sport- und Kulturwoche, bei der neben dem Radfahren vor allem auch das Erleben der Landschaft, die gemeinsame Unternehmung und die Einkehr in guten Restaurants im Vordergrund stehen. »Diese Touren sind daher vor allem für diejenigen geeignet, die bei gemütlichem Tempo einen schönen Tag verbringen wollen«, teilt Vereinsurgestein Ottokar Müller mit.

Doch Wadenmuskulatur, Kondition und Ausdauer der Aktiven werden in diesem Jahr keinesfalls nur bei eigenen Veranstaltungen trainiert. Das Bundesradsport-Treffen in Schwerin, die Teilnahme am Radsport-Event »Rad am Ring« sowie die Teilnahmen bei Radtourenfahrten anderer Vereine bieten die Möglichkeit, sich im Verein wieder in Gemeinschaft zusammenzufinden.

Wie sehr die Verbundenheit der Mitglieder mit der bald 125 Jahre alten RVA ist, zeigt die langjährige Zugehörigkeit der Mitglieder. Am Ende der Jahreshauptversammlung wurden folgende Mitglieder persönlich geehrt: Renate Kotitschke (70 Jahre), Stefanie Niebler (50), Heinz Baum (40), Matthias Henrici (25) und Rainer Schimpf (29). Andere erhalten die Urkunde zugeschickt.

Der aus dem Vorstand ausgeschiedene Schatzmeister Jürgen Nospes wurde zudem nach nunmehr 25 Jahre Mitgliedschaft als Dank für sein Engagement zum Ehrenmitglied ernannt. Der wiedergewählte Vereinsvize Joachim Henzel und Birgit Schütze erhielten die Verdienstmedaille der Stadt Neu-Anspach.

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