Noch viele Punkte offen

Da zur Gründung einer gemeinsamen Holzvermarktungsagentur (HVO) noch viele Absprachen und Beschlüsse der einzelnen Beteiligten nötig sind, werden nun bald von einer fünfköpfigen konkrete Verhandlungen aufgenommen.

Da zur Gründung einer gemeinsamen Holzvermarktungsagentur (HVO) noch viele Absprachen und Beschlüsse der einzelnen Beteiligten nötig sind, werden nun bald von einer fünfköpfigen konkrete Verhandlungen aufgenommen.

Nach dem 14. August, als die Pläne erstmals in großer Runde präsentiert wurden, waren zunächst die zu er-wartende jährliche Holzvertriebsmenge sowie die Flächengröße der neuen Holzvermarktungsagentur ermittelt worden. In der Folge be-fassten sich dann die Parlamente der an einem Zusammenschluss interessierten Kommunen mit den Rahmendaten und erteilten den jeweiligen Bürgermeistern Verhandlungsaufträge.

Zwischenzeitlich war das Konstrukt den übergeordneten Landesbehörden zur Prüfung vorgelegt worden, um die Höhe des Zuschusses zu ermitteln, den das Land den sich zu einer Vermarktungsorganisation zusammenschließenden Kommunen gewährt, ab. Die voraussichtliche Jahreseinschlagmenge von knapp 123 000 Festmetern und die Holzbodenfläche von knapp 22 000 Hektar entsprechen den Zuschussbedingen.

In der Arbeitsgruppe werden nun Mustervorlagen für die kommunalen Gremien sowie Vorschläge für den Gesellschaftsvertrag, den alle Teilnehmer miteinander schließen müssen, erstellt. Festgelegt werden müssen ferner eine Personalstruktur mit voraussichtlich zwei Geschäftsführern sowie der Sitz der neuen Gesellschaft. Auf der Agenda steht auch der Aufbau eines Marketingkonzeptes und eines Businessplanes mit der Ermittlung des Finanzmittelbedarfs zur Anschubfinanzierung der Gesellschaft. Schließlich müssen auch noch ein Name sowie ein Markenauftritt gefunden werden. Im Gespräch sind bereits „Holzagentur Taunus“ und „Kommunalholz24“, jeweils mit dem Zusatz „Stark in Holz“. as

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