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"Normales" Jahr für die Reiter

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Erfolgreicher Rallye-Trail-Day in Neu-Anspach - Bauprojekt wird verschoben

Neu-Anspach -Einst den Corona Vorschriften geschuldet, wurde die Jahresversammlung beim Reit- und Fahrverein in die Reithalle verlegt, wo der geforderte Abstand untereinander locker gewährleistet werden konnte und das Lüftungsproblem auch keine Herausforderung war. Diese Sitte wurde auch in diesem Jahr beibehalten, auch ohne dass die Vorschriften weiter bestehen. Es ist halt so schön gemütlich auf dem weichen Hallenboden, und auf den mitgebrachten Campingstühlen kommt Strand-Feeling auf. Ein großer Kreis wurde gebildet, Getränke waren h vorhanden, so ließ es sich aushalten. Die Rahmenbedingungen stimmten also, als Vorsitzende Jennifer Martin die Versammlung eröffnete und nach den Formalien ihren Bericht vortrug. Dabei fiel der Blick auf den erfolgreichen Rallye-Trail-Day, mit dem die Reiter endlich wieder eine große Veranstaltung ohne Einschränkungen anbieten konnten. Corona-bedingte Einschränkungen gibt es allerdings immer noch, aber etwas anderer Art: "Wir wollten jetzt eigentlich die Seitenwände machen", erklärte die Vorsitzende und bekam dabei Schützenhilfe von Kassenwartin Nadja Ullisch, aber aufgrund der allgemeinen Materialknappheit und Preisentwicklung werde das Vorhaben noch einmal verschoben. Ansonsten sehen die Reitsportler einem "normalen" Vereinsjahr entgegen, mit den bewährten Angeboten und Veranstaltungen, wie dem Taunus Working Equitation Turnier im Juli und den Steinchen-Games im September. Die Berichte des Vorstands und die Aussprache darüber beinhalten bei den Reitern auch immer viele und ständige Aufgaben und Arbeitseinsätze auf den Plätzen und die Anlage um die Halle und deren Organisation. Auch wie man die Angebote für Kinder und die Werbung hierfür verbessern könnte, wurde angesprochen.

Attraktiver für Kinder werden

Eines lag der Vorsitzenden aber besonders am Herzen, und daher appellierte sie an die Mitglieder: Wenn jemanden mit dem Pferd nicht richtig umgehe, müsse eingegriffen werden denn: "Wir als Amateurverein müssen auf unser Bild in der Öffentlichkeit achten und dürfen so was nicht dulden". Was die Mitgliederentwicklung betrifft, steht der Verein gut da, die Mitgliederzahl nähert sich mit 188 der 200, und darunter sind rund 70 Aktive, trug die Kassenwartin Zahlen vor. Auch die Kasse stimmt, deshalb waren auch die Kassenprüfer zufrieden, und einer Entlastung des Vorstands stand nichts im Wege.

Veränderungen in der Vorstandsspitze gab es nicht, allerdings kandidierte Susanne Ernst nicht mehr für das Amt der Pressewartin, das per Wahl neu zu besetzen war. Dies übernimmt nun Lena Schuchmann, als Hallenwart weiter im Amt ist Peter Wörner von Streit. Auch Nadja Ullisch wurde als Kassenwartin bestätigt sowie Ingrid Löwer als Beisitzerin.

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