Sie hat es geschafft: Antje Runge wird Chefin im Oberurseler Rathaus und damit Nachfolgerin von Hans-Georg Brum.
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Sie hat es geschafft: Antje Runge wird Chefin im Oberurseler Rathaus und damit Nachfolgerin von Hans-Georg Brum.

Entscheidung in Oberursel

Antje Runge (SPD) gewinnt Bürgermeisterwahl

  • Matthias Kliem
    vonMatthias Kliem
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Die Oberurseler Bürgermeisterwahl ist entschieden. In der Stichwahl setzte sich am Sonntag die Sozialdemokratin Antje Runge durch und wird damit Nachfolgerin von Hans-Georg Brum (SPD).

Oberursel -Es war die erwartet knappe Entscheidung: Mit 51,5 Prozent setzte sich am Sonntag Antje Runge (SPD) in der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Oberursel durch. Die 51 Jahre alte Sozialdemokratin lag damit wenige Prozentpunkte vor ihrem gleichaltrigen Mitbewerber Carsten Trumpp (CDU), der es auf 48,5 Prozent brachte. Die Wahlbeteiligung lag in der Stichwahl bei 50,8 Prozent. Zwei Wochen zuvor, als in Hessen auch die Kommunalparlamente neu gewählt wurden, hatte sie bei 60,2 Prozent gelegen.

Damit ist klar, dass Runge die nächsten sechs Jahre den Spitzenposten im Oberurseler Rathaus innehaben und Nachfolgerin von Hans-Georg Brum (SPD) werden wird.

Im ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl hatte vor 14 Tagen keiner der insgesamt acht Bewerber die absolute Mehrheit erreicht. Trumpp, Abteilungsleiter im Einwohnerbüro und stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Einwohnerservice , brachte es auf 28,0 Prozent der Stimmen, Runge, Führungskraft in der Frankfurter Stadtverwaltung, auf 24,2 Prozent. Etwas überraschend kam das Ausscheiden des Ersten Stadtrats Christof Fink (Grüne), der ob seines Bekanntheitsgrades als einer der Favoriten im Rennen gegangenen war, sich aber mit 19,8 Prozent und dem dritten Platz genügen musste.

Mit 10 Prozent war im ersten Durchgang Michael Planer (FDP) auf Platz vier gelandet, gefolgt von Andreas Bernhardt (OBG) mit 9,4 Prozent, Dirk Müller-Kästner (unabhängig) mit 4,3 Prozent, Peter Lutz (AfD) mit 2,6 Prozent und Dr. Dennis Luxen (unabhängig) mit 1,7 Prozent.

Dass die Bürgermeisterwahl bei acht Kandidaten in die Verlängerung gehen würde, war allgemein erwartet worden, und so kam's dann auch. mak

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