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Jaquelin Kosanke und Alice Bouyer werden durch den Abend führen und die Bands vorstellen.

Local Heroes

Bandcontest will die beste Nachwuchsband Hessens finden

Deutschlands beste Nachwuchsband zu finden – darum geht es beim Musikcontest „Local Heroes“. Der hessische Vertreter des Wettbewerbes wird am 7. September in Oberursel ermittelt. Dann kämpfen fünf Bands in der „musikhalle portstrasse“ um ein Ticket zum Bundesfinale.

Das dritte Jahr in Folge findet der hessische Vorentscheid des Bandcontests „Local Heroes“ in Oberursel statt. Organisiert wird der Wettbewerb vom städtischen Jugendbüro. Jugendbüro-Mitglieder Jaquelin Kosanke und Alice Bouyer werden wie im vergangenen Jahr als Moderatorinnen durch den Abend führen und die Bands vorstellen.

Größtenteils würden die Gruppen rockige Nummern spielen, gibt Bouyer als kleinen Vorgeschmack schon einmal preis. „Es gibt aber auch eine Metal-Rap-Band und eine andere Gruppe bezeichnet ihren Stil als melodischen Postpunk“, erklärt die 18-Jährige mit einem Lachen. Die Bands kommen aus ganz Hessen. „Noriega Mind“ reisen aus Kassel an, „Julia’s Ghost“ sind aus Maintal, „Who’s Mary“ aus Langen. Abgerundet wird das Teilnehmerfeld von den beiden Frankfurter Bands „Juicy Roadkill“ und „Past Reflection“.

„Knapp 20 Gruppen hatten sich mit einem kurzen Video oder einer Tonaufnahme beworben“, sagt Kosanke. „Gemeinsam haben wir vom Jugendbüro dann entschieden, wer eine Einladung erhält.“ 20 Minuten wird jede Band in der Musikhalle spielen, erlaubt sind nur eigene Songs und keine Cover. Eine weitere Teilnahmevoraussetzung ist das maximale Durchschnittsalter von 27 Jahren. Schließlich handelt es sich bei „Local Heroes“ um einen Nachwuchswettbewerb.

Das spiegelt sich auch in der siebenköpfigen Besetzung der Jury wieder. Allesamt gehören die Juroren dem Jugendbüro an, der älteste ist gerade einmal 20. „Wenn alle gespielt haben, lassen wir die musikalischen Darbietungen kurz auf uns wirken und setzen uns dann für eine halbe Stunde zusammen. Die Gesamtbewertung hängt dabei von verschiedenen, festgelegten Kriterien ab. Etwa wie gut die Bands ihre Instrumente beherrschten oder wie originell die Songs waren“, erläutert Jurorin Eva Varga (15). Generell leisten die Jugendlichen viel Eigeninitiative bei der Organisation der Veranstaltung. „Wenn es gut läuft, habe ich kaum etwas zu tun“, sagt Jugendbüro-Leiter Achim Hasselberg. Wer am 7. September neben den Juroren auf jeden Fall etwas zu tun haben wird, sind die Zuschauer. Sie stimmen mit ab, 40 Prozent des Zuschauervotums geht in die Gesamtbewertung ein. Abgestimmt wird am Schluss, wer mitentscheiden will, muss also bis zum Ende bleiben.

„Wir haben verschiedene Preise vorbereitet. Neben dem Hauptgewinn gibt es eine Auszeichnung für die Band, welche beim Publikum am beliebtesten war oder den besten Gesang hatte“, erklärt Charlotte Struck. „Die Bands bekommen dann entweder Gutscheine fürs Musikhaus oder einen Aufnahmetag im Tonstudio.“ Zudem erhalte jede Gruppe eine Urkunde und eine kleine Kostenpauschale, sagt die 17-Jährige. „Es soll sich keiner als Verlierer fühlen und jeder Spaß an der Sache haben“, fügt Clara Becker (18) hinzu.

Die erste Gruppe wird von 19 Uhr an spielen, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die letzte Band tritt ab 21 Uhr auf, eine Entscheidung wird gegen 22 Uhr erwartet. Der Eintritt kostet 3 Euro. Finanziert wird das Ganze außer den Eintrittsgeldern aus dem Veranstaltungsetat von Musikhalle und Jugendbüro.

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