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Dreisprung an den Drei Hasen in Oberursel geglückt

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Von: Esther Fuchs

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Janosch Hollisch zeigt interessierten Besuchern beim Drei-Hasen-Fest in der Metallmanufaktur Velte echte Schmiedekunst.
Janosch Hollisch zeigt interessierten Besuchern beim Drei-Hasen-Fest in der Metallmanufaktur Velte echte Schmiedekunst. © efx

Das "Drei Hasen Fest" in Oberursel hat am Wochenende zahlreiche Besucher angelockt. Schon jetzt hoffen viele auf eine Fortsetzung.

Oberursel -Schauen, Mitmachen, Staunen und Schlemmen. An den drei Hasen in Oberursel war am Wochenende alles möglich. Das Forum der Selbständigen fokus O. veranstaltete am Samstag und Sonntag das "Drei Hasen Fest". Unter der Federführung von Dirk Velte feierten ansässige Unternehmer und Gewerbetreibende mit Anwohnern und Besuchern. Erstmals seit der Entstehung des Areals durften sich auf den Straßen An den Drei Hasen große und kleine Hasen und Häsinnen amüsieren.

Vor 30 Jahren entwickelte sich am Rande der Stadt das Areal, an dem Veltes Eltern schon 1973 ihr Unternehmen gegründet hatten. Nach dem Hessentag gab es einen großen Wachstumsschub. Dort, wo 2011 die großen Zelte standen, haben mittlerweile neue Betriebe gebaut. Der Schmiedemeister und Betriebswirt Velte erlebte die Entwicklung des Gebiets hautnah mit. Als Sprecher von fokus O. nutzte er nun die Möglichkeit und schlug ein große Fest mit Leistungsschau vor. Der Zuspruch war groß: Bunt, gesund, sportlich, spaßig, informativ und lecker ging es zu.

Akrobatisch verteilte etwa der Verein Kunstgriff auf Stelzen Programmhefte zum Start des Orscheler Sommers. Brunnenkönigin Verena I. und Brunnenmeister Andreas schauten vorbei und freuten sich ob der vielen fröhlichen Gesichter. Klar: Das sonnige Wetter strahlte auf die Laune der Besucher ab.

An der Saftbar von Schwebe Fitness strahlte auch Kraftprotz Stephan Püt. Er ließ am Getränkemixer die Muskeln spielen. Der aus TV und Social Media bekannte Martial Arts Profi und Ernäh-rungscoach bereitete leckere Säfte zu und sammelte mit Gattin Lea Einnahmen für den Tierschutz. Gemüse und Obst schmeckten als Püree Groß und Klein. In die lange Warteschlange reihten sich die Oberurseler geduldig ein. "Wir wollten unbedingt den Goldrausch probieren", sagte eine Mutter, die mit ihrem Sprössling den Ploppverschluss öffnete und die gold-orangene Vitaminbombe lobte: "Schmeckt wirklich richtig lecker!"

Am Kinderkarussell für die Feuerwehr werben

Beim Anbieter Bodyformer verteilte man gleich mal ein paar Fitnessgutscheine, am Kinderkarussell sportelten die Kleinen bei einem Tänzchen zur Musik. Ein paar Runden im flotten Feuerwehrflitzer oder auf dem bunten Einhorn waren Pflicht.

Die Jungs der Oberurseler Jugendfeuerwehr, Moritz, Oskar und Elias, rührten am Karussell die Werbetrommel für den zum Fest ausgestellten Löschwagen der Kameraden. "Wir erklären das Fahrzeug und jeder darf in der Fahrerkabine sitzen", berichteten sie und zogen weiter zur Hüpfburg. Eltern und Großeltern entspannten sich dort in aus Lieferpaletten zusammengezimmerten Loungemöbeln zwischen hüpfenden Kindern und Unterhaltungsprogrammen auf der Bühne. Jens Grunwald reichte an seiner Theke Mama und Papa Biomokka. "Die Bohnen werden in Oberursel geröstet", betonte Grunwald. Abends gab es bei ihm Whisky. Einen erfrischenden "Oberurseler Sommerwind" versprach Danny den Damen an seinem Wein- und Sektstand. Aus luftiger Höhe bestaunten Gäste die Szenerie im Helikopter.

Das kühle Sektgetränk motivierte auf der Erde zum Spaziergang vorbei an der Bühne mit Zielrichtung Metallmanufaktur Dirk Velte. In der Schmiede loderte das Feuer. Janosch Hollisch ließ sich bei seiner Arbeit über die Schultern schauen. Gekonnt behandelte er das Eisen, solange es heiß war.

Heiße Karossen präsentierten Autohäuser Koch und Senger. Aber auch das Reha-Technik-Team um Ralf Müller setzte auf schnittige Flitzer. Einer Spritztour mit dem voll automatisierten Rollator stand nichts im Wege.

Wem nach dem Weg über die Festmeile die Fersen brannten, wurde bei ABC Schuhwerk beraten.

Dirk Velte war zum Festende sehr zufrieden: "Alle haben mitgemacht. Schauen Sie sich um, was hier los ist." Lobenswert erwähnte der Unternehmer auch den städtischen SBO, der während der Vorbereitungen spontan Unterstützung geleistet habe. Die Besucher waren sich einig: "Wir würden nächstes Jahr wiederkommen!"

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