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Garten ist wieder pflanzbereit

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Eine neue Ruhe-Oase konnten die 600 Besucher des Schulfestes der Burgwiesenschule am Samstag bewundern – ein wichtiger Rückzugsort zum Auftanken für die Kinder.

Von Carla Marconi

Er entpuppte sich bereits bei seiner Eröffnung als ruhiges Kleinod, als Rückzugsort, der zum Durchatmen und Auftanken animiert: der neu gestaltete Garten der Burgwiesenschule. Ihn findet man in einer Ecke im hinteren Bereich des Schulhofes, und er stand trotz des Trubels, der beim diesjährigen Schulfest herrschte, im Mittelpunkt des Geschehens.

Denn sowohl die Gelder, die mit dem Verkauf der Speisen und Getränke als auch mit dem Losverkauf für die Tombola eingenommen wurden, flossen in die Kasse des Fördervereins und zum größten Teil in die weitere Gestaltung des Gartens.

„Wir haben bereits an die 5000 Euro in seine Neugestaltung investiert“, sagt Swantje Werthmann-Warns, Vorsitzende des Fördervereins der Burgwiesenschule. Denn bereits seit über zwei Jahren sei der Garten nicht mehr nutzbar gewesen. „Die Bodenqualität war so schlecht, dass darin nichts mehr wachsen wollte“, weiß auch Schuldirektorin Michaela Wiehl. Alles sei zugewuchert gewesen, „allein hätten wir es nicht geschafft, ihn wieder in Ordnung zu bringen“, meint die Schulleiterin während des Schulfestes, als der Garten offiziell vom Förderverein an die Schule übergeben wurde. Daher sei sie dem Förderverein sehr dankbar für seinen Einsatz und die Investition, denn „der Garten ist für uns eine Wahnsinns-Bereicherung“.

Darin sollen künftig Klassenfeiern organisiert werden, ein Schwenkgrill mit Feuerstelle stehe sogar bereit, die Feuerschale sei vom Hochtaunuskreis für solche Veranstaltungen genehmigt worden. Auch der Hort der Burgwiesenschule, die Kinderburg, könne Zeit im Garten verbringen, Kinder und Erzieher hätten tatkräftig bei seiner Neugestaltung mit angepackt. Jetzt warten noch zwei Hochbeete auf ihre Bepflanzung durch Hort und Schule – einen Anfang hat Direktorin Wiehl schon gemacht: Sie pflanzte darin die erste Sonnenblume ein.

Lange geplant

Bereits Ende vergangenen Jahres sei mit der Planung des Gartens begonnen worden, im Januar wurde das Projekt ausgeschrieben und man entschied sich für einen Landschaftsgärtner aus Usingen. Ende Mai hätten die Bauarbeiten begonnen, am 20. Juni seien sie abgeschlossen gewesen.

„Wir haben aber noch einiges vor“, erläutert Swantje Werthmann-Warns. Der Verein denke über eine Pergola nach oder über eine Gartenhütte zum Unterstellen von Grill und Biergarten-Garnituren, die ebenfalls noch angeschafft werden sollen. „In einem Garten ist immer etwas zu tun“, lacht die Vorsitzende des Fördervereins. Daher würden auch die Einnahmen des Schulfestes zum größten Teil dem Garten zugute kommen.

Während ein Großteil der etwa 600 Besucher sich an der Aufführung der zweiten Klassen, bei der sich Tiere wie Zebras, Löwen und Giraffen auf der Bühne ein Stelldichein gaben, erfreuten, drückten sich Neugierige die Nase an den Fensterscheiben platt. Dahinter waren die Preise der Tombola zu sehen, wobei auf jedes der 1000 Lose ein Gewinn entfiel.

Indes unterhielten sich die Eltern bei Wurst und Bier, während sich der Nachwuchs an verschiedenen Spielstationen der Klassen austoben konnte. Später trat man dann gemeinsam den Heimweg an, und der ein oder andere war vielleicht mit den Gedanken bereits beim nächsten Schulfest, das jedoch erst wieder in zwei Jahren organisiert wird.

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