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Jil Steinhauser von der Stadt Oberursel und ADFC-Mitglied Rainer Kroker haben den neunten „Tag des Fahrrads“ in und rund um die Stadthalle mitvorbereitet. Zum Pressetermin zur Vorstellung des Programms kamen sie – natürlich– mit Rad.

Programm vorgestellt

Neue Aussteller bei der Oberurseler Fahrradmesse

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Wetterfeste Radfahrer waren auch im Winter mit ihren Zweirädern unterwegs. Die allermeisten Bürger holen jedoch erst in diesen Tagen ihre Räder aus dem Keller. Mit dem „Tag des Fahrrads – Oberursel fährt ab“ in der Stadthalle wird die Radsaison für viele Radbegeisterte offiziell eingeläutet.

Oberursel - Oberursels Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent Christof Fink (Grüne) ist bekannt als überzeugter Radfahrer. Statt mit einem Dienstwagen kommt er – selbst in den Wintermonaten – mit dem Fahrrad zur Arbeit ins Rathaus. Auch Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hat in der Freizeit die Vorzüge des Radfahrens für sich entdeckt und ist nach eigenen Worten Mitglied beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Nicht alle Städte können auf so prominente Unterstützer des Radfahrens im Rathaus bauen.

Kein Wunder also, dass die Brunnenstadt seit Jahren eine kleine, aber feine Rad-Messe in Kooperation mit dem ADFC in der Stadthalle anbietet. Am Sonntag, 17. März, ist es wieder soweit, dann öffnet um 11 Uhr die Stadthalle zum „Tag des Fahrrads“ ihre Pforten.

Außer dem beliebten Fahrradbasar, bei dem alle Bürger gebrauchte Kinder-, Jugend- und Erwachsenenräder bis 200 Euro anbieten können, präsentieren Aussteller ihre Neuheiten rund ums Rad. Interessierte Bürger, die am Fahrradbasar teilnehmen möchten, können sich noch bis Samstag, 16. März, 16 Uhr, online unter anmelden.

„In diesem Jahr konnten wir erstmals vier Hersteller von Transport- und Lastenfahrrädern als Aussteller gewinnen. An vielen Ständen werden auch neueste Modelle und Zubehör präsentiert“, teilt Jil Steinhauser, Projektkoordinatorin der Stadt, mit. „Vor der Stadthalle wird ein E-Bike-Training für Interessierte in zwei ADFC-Kursen angeboten.“

Jeweils acht Interessierte können sich für die beiden zweistündigen Kurse (11.30 Uhr und 14.30 Uhr) über die Homepage oder per E-Mail an oberursel@adfc-hochtaunus.de anmelden. „Fahrradhelme und Radhandschuhe sollen mitgebracht werden. Die E-Bikes können vom ADFC ausgeliehen werden“, sagt Rainer Kroker vom ADFC Oberursel.

Viele Vorträge

Einen immer höheren Stellenwert bekommt das Rahmenprogramm der Rad-Messe, weshalb auch die Verweildauer der Besucher immer länger wird. Im Programm werden Fragen zu Technik und Radtouristik ebenso behandelt wie Radverkehrsplanung und Verkehrspolitik.

Noch stecken die Planungen des geplanten Radschnellweges von Frankfurt in den Vordertaunus in den Kinderschuhen. Doch eines ist klar: Der federführende Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main wird das Prestigeprojekt in Oberursel vor dem Bahnhof entlangführen.

Zuletzt war die Öffentlichkeit aufgerufen, sich mit eigenen Ideen an einer Online-Befragung zu beteiligen. Georgis Kontos vom Regionalverband wird am Sonntag über den Stand der Planungen von 14.30 Uhr an informieren.

Die Vortragsreihe im Rahmen der Fahrradmesse ist von Jahr zu Jahr prominenter besetzt. So wird der Stellvertretende Bundesvorsitzende des ADFC, Ludger Koopmann, während einer Podiumsdiskussion (Beginn: 13.30 Uhr) über den Tellerrand des Taunus und weit über die deutschen Grenzen hinausschauen. „Können wir von anderen guten europäischen Fahrradprojekten profitieren und diese auf den Hochtaunus übertragen?“, lautet seine Frage, die er mit dem interessierten Publikum diskutieren will. Und weiter: „Kann der Taunus sogar eine Fahrrad-Ferienregion in Europa sein?“

Weitere Informationen zu den verschiedenen Ausstellern, zum Fahrradbasar und Rahmenprogramm gibt’s im Internet unter .

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