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Oberursel: Finale Pflegeaktion auf der Heide

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Von: Jochen Dietz

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Die Helfer bei der jüngsten Pflegeaktion Anfang November.
Die Helfer bei der jüngsten Pflegeaktion Anfang November. © SDW

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und ihre Waldjugend freuen sich auf viele große und kleine Helfer für Samstag. Dann wird zum vierten und letzten Mal in diesem Jahre dem Fremdbewuchs auf der wertvollen Stierstädter Fläche zu Leibe gerückt.

Oberursel -Die vierte und damit für dieses Jahr letzte Mitmach-Heidepflegeaktion der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Oberursel e. V. und Waldjugend auf der Stierstädter Heide findet am Samstag, 26. November, statt, teilt die SDW mit. Treffpunkt ist ab 9.30 Uhr unterhalb des Sportplatzes Königsteiner Straße. Bis etwa 15 Uhr können alle großen und kleinen Freiwilligen sich beteiligen. Jeder kann jederzeit dazustoßen.

Die beiden Naturschutzvereine freuen sich über die Rekordzahl von Helfern bei der letzten Aktion Anfang November. Es waren insgesamt 48 Leute, zum Teil Vereinsmitglieder, aber auch einige Interessierte dabei und halfen, das Heidekraut per Hand und mit Weinberghacken von anderem Bewuchs, wie jungen Kiefern, Birken oder Ginster, zu befreien.

Darüber hinaus wurde ein Teil der Heidefläche gemäht, um das Heidekraut zu verjüngen. „Es ist schon beeindruckend, zu sehen, wie weit man mit so vielen Leuten kommt“, meint Annika Haas, Vorsitzende der Deutschen Waldjugend Oberursel, und fügt hinzu, die Zahl der Helfenden sei spürbar gestiegen, seit wieder regelmäßig Gruppenstunden der Waldjugend stattfinden. Die Gruppenstunden, die wöchentlich stattfinden, richten sich an Kinder, die Spaß daran haben, die Natur zu erleben. Die spezielle und regelmäßige Pflege der Heide ist sehr wichtig, da Heideflächen einzigartige Biotope und Zuhause seltener Tiere sind, wie zum Beispiel verschiedener Heuschreckenarten. Außerdem würde die Heidefläche von anderen Pflanzen überwuchert werden, verbuschen und dadurch verschwinden, wenn sie nicht gepflegt wird. Das Heidekraut kann gut in nährstoffarmen Böden überleben. Sind zu viele Nährstoffe im Boden, können andere Pflanzen dort besser überleben und verdrängen sie.

„Neben der Arbeit auf der Heide, die so viel Spaß macht, dass sie sich nicht nach Arbeit anfühlt und dennoch anstrengend ist, bleibt an den Aktionen auch immer Zeit für Gespräche und man kann neue Leute kennenlernen“, so die SDW-Mitteilung. Mehr auf www.sdw-oberursel.de. red

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