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Oberursel: Große Wettkampfleistungen trotz Pandemie

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Der Schwimmclub Oberursel stellt das größte Kontingent der zu Ehrenden. Hier nur ein kleiner Teil.
Der Schwimmclub Oberursel stellt das größte Kontingent der zu Ehrenden. Hier nur ein kleiner Teil. © jp

Der Kultur- und SKSfO ehrt rund 60 im vergangenen Jahr erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler.

Oberursel -Hochkarätig in jeder Hinsicht war die Sportlerehrung des Kultur- und Sportfördervereins Oberursel e.V. (KSfO) im Park der Klinik Hohemark. Waren doch neben den ausgezeichneten Sportlern auch zahlreiche namhafte Vertreter anwesend, um der Ehrung beizuwohnen. HR-Moderator Markus Philipps führte bereits zum zweiten Mal durch das Programm, erstmalig aber vor der malerischen Kulisse auf der Hohemark.

Unterstützt wurde er dabei von Brunnenkönigin Verena und ihrem Brunnenmeister Andreas. Bernd Lienhard, Vorsitzender des KSfO begrüßte den ersten Kreisbeigeordneten Thorsten Schorr, den Stadtverordneten Lothar Köhler, Bürgermeisterin Antje Runge, den ersten Stadtrat Christof Fink, den ersten Vorsitzenden des Sportkreises Hochtaunus, Norbert Möller, und alle Sportlerinnen und Sportler sowie die vielen Übungsleiter und Ehrenamtlichen, ohne die das Sportprogramm kaum möglich wäre.

Lienhard zufolge konnten in den vergangenen zwei Jahre coronabedingt kaum Veranstaltungen stattfinden, dies habe auch den Vereinen zu schaffen gemacht. Dennoch wolle man jetzt nach vorne schauen, möglichst zurückkehren in die Zeit vor der Pandemie und die Vereine auf dem Weg dorthin unterstützen.

Corona lässt viele

Wettkämpfe ausfallen

Corona ist auch der Grund, warum statt der sonst üblichen etwa 350 zu Ehrenden in diesem Jahr nicht ganz so viele Sportler ausgezeichnet werden, zu viele Wettkämpfe waren schlichtweg ausgefallen. Bürgermeisterin Antje Runge geht in ihrem Grußwort auf die Herausforderungen der vergangenen Jahre ein, nicht zuletzt den Einsturz der IGS Halle, richtet aber zugleich ein Dankeschön an den Kreis, der schnell und unbürokratisch reagiert hat.

Auch die herausragenden Leistungen der Sportlerinnen und Sportler sind vor allem vor den erschwerten Bedingungen in dieser Zeit beeindruckend, wie Runge betont. Daher gilt ihr besonderer Glückwunsch allen Ausgezeichneten. Dies verdeutliche wieder einmal den hohen Stellenwert des Sports in Oberursel. Auch allen Ehrenamtlichen in den Vereinen und den Sponsoren, die den Sport in Oberursel großzügig unterstützen und fördern, gilt ihr Dank. Diesen Worten schließt sich Brunnenkönigin Verena an. Im Anschluss übergibt Antje Runge gemeinsam mit Stadtrat Fink und Stadtverordnetenvorsteher Lothar Köhler die Auszeichnungen an die Sportler. Mit einem kräftigen Applaus zollte das Publikum den Ausgezeichneten seine Anerkennung, ehe der Verein Ursellis Historica e.V. mit einem mittelalterlichen Schwertkampf sein Können unter Beweis stellte.

In der sich anschließenden Talkrunde zogen unter anderem Judith Schüler vom KSfO und Norbert Möller ein kurzes Fazit der vergangenen, anspruchsvollen Monate und Jahre und gaben einen Ausblick auf das zukünftige Sportleben in Oberursel. caro

Dass Sport keine Frage des Alters ist, beweist Triathlet Manfred Klittich vom TV Bommersheim, der mit seinen 84 in seiner Altersklasse den dritten Platz bei den Europameisterschaften in Valencia geholt hat, hier im Gespräch mit Moderator Markus Philipp.
Dass Sport keine Frage des Alters ist, beweist Triathlet Manfred Klittich vom TV Bommersheim, der mit seinen 84 in seiner Altersklasse den dritten Platz bei den Europameisterschaften in Valencia geholt hat, hier im Gespräch mit Moderator Markus Philipp. © jp

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