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Oberursel: Königliche Schüsse auf den Holzadler

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Erster Ritter Rainer Goerth (von links), Schützenkönig Aloisius Fischer und der zweite Ritter Gerhard Koberstein mit den Fragmenten des beschossenen Holzadlers.
Erster Ritter Rainer Goerth (von links), Schützenkönig Aloisius Fischer und der zweite Ritter Gerhard Koberstein mit den Fragmenten des beschossenen Holzadlers. © privat

Der Schützenverein Weißkirchen 1925 folgt alter Schieß-Tradition und ehrt langjährige Mitglieder. Auch die ersten Planungen für sein 100-jähriges Bestehen sind angelaufen.

Oberursel -Beim diesjährigen Königschiessen des Schützenverein 1925 Weißkirchen. stand die Tradition wieder im Vordergrund, berichten die Schützen. Vor vielen Jahren habe man beschlossen, statt auf Scheiben auf den Holzadler zu schießen. Dadurch sei sichergestellt das auch nicht so begabte Schützen einmal die Königskette tragen können. Denn der Adler fällt erst, wenn er genügend an den angezeichneten Stellen am Holz getroffen wurde. Dadurch könne jeder die Ritter- oder Königswürde erreichen. Der rechte Flügel ist der 2. Ritter, der linke Flügel der 1. Ritter und der Korpus ist König oder Königin vorbehalten. Der wieder von Manfred Hofacker angefertigte Holzadler, habe diesmal nur 113 Schüsse aushalten müssen, bevor die Hoheiten feststanden.

24 Schützen haben laut der Mitteilung mitgemacht. Zuerst wurde auf den rechten Flügel geschossen. Nach 29 Schuss konnte dem 2. Ritter Gerhard Koberstein mit viel Beifall gratuliert werden. Weitere 51 Schuss waren nötig bis der linke Flügel fiel und der 1. Ritter Rainer Goerth feststand.

Für den Königsschuss waren diesmal nur 33 Schuss nötig bis Aloisius Fischer zum Schützenkönig gekrönt wurde. Zuletzt sei er 1972 Schützenkönig gewesen und seitdem nicht mehr erfolgreich gewesen. Umso mehr habe er sich gefreut. Auch der Jahresabschluss mit Ehrungen verdienter Mitglieder wurde mit dem Königsschiessen zusammengelegt.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Gudrun Fischer ausgezeichnet, auf 45 Jahre Mitgliedschaft kann Heidi Goerth zurückblicken. Mit einer Urkunde wurden beide ausgezeichnet.

Die Vereinsnadel erhielten Emil Stachnik und Victoria Henzler. Auch für die 100 Jahrfeier des Vereins im Jahr 2025 wurden schon erste Planungen vorgelegt, heißt es weiter in der Mitteilung der Schützen. red

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