Sanierungsarbeiten

Schwimmhalle öffnet am 6. Oktober

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Seit Beginn der Sommerferien ist das Hallenbad geschlossen. Auch wenn die Sanierungsmaßnahme am Dach noch läuft, soll die Schwimmhalle am 6. Oktober öffnen. Einen wichtigen Test hat das Bad bestanden.

Dreieinhalb Monate nach der Schließung macht das Hallenbad wieder auf. Von Samstag, 6. Oktober, an kann die Schwimmhalle an der Altkönigstraße wieder genutzt werden. Das haben die badbetreibenden Stadtwerke mitgeteilt.

Der Hintergrund der Schließung ist bekannt: Wegen eines Schadens an der Dampfsperre der Ende 2014 eröffneten Schwimmhalle hatten Dachkonstruktion und Attika Schäden davongetragen, die eine umfangreiche Sanierung erforderlich machten. Ein Großteil wurde nun seit Beginn der Sommerferien erledigt, zur Halbzeit der Herbstferien geht das Bad wieder in Betrieb.

Den sogenannten Blower-Door-Test, mit dem die Luftdichtheit des Gebäudes gemessen wurde, habe das Bad „sehr gut bestanden“, sagt Michael Maag, Betriebsleiter des städtischen Betriebs Bau und Service Oberursel (BSO), auf Anfrage dieser Zeitung. Bei diesem Test wurde die Halle in eine Überdruck-Situation versetzt.

Der Badebetrieb kann zwar starten, abgeschlossen sind die Arbeiten jedoch noch nicht. Laut Maag wurden „die Dampfsperre gemacht“ und die Dachfläche mit Glasfaserwolle isoliert, aber: „Auf die Glasfaserwolle kommt noch eine Abdichtung gegen die Witterung“, kündigt der BSO-Chef an.

Was bis Ende November, dem angestrebten Abschluss der Arbeiten, ebenfalls noch zu tun ist: An der Fassade auf der zum Freibad gelegenen Seite müssen die Natursteine wieder angebracht werden. Also dort, wo Schäden an der Attika zu beheben waren. Außerdem stehen laut Maag noch Schlosserarbeiten an der Lüftungsanlage an.

Alles in allem kostet die Sanierung etwa drei Millionen Euro. Nachdem zuvor von rund 2,1 Millionen Euro gesprochen worden war, hatte die Politik im Sommer noch mal 925 000 Euro freigeben müssen. Die Schäden hatten sich als umfangreicher erwiesen, als zunächst bekannt geworden war. Mit diesem Geld komme man nun hin, sagt Maag.

Stadt und BSO gehen davon aus, das Geld vom Verursacher zurückzubekommen. Gespräche liefen, sagt Maag. Ein Gutachten hatte Planungsfehler als Ursache benannt.

Das Hallenbad hat montags bis freitags von 10 bis 21 Uhr geöffnet, samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr. Montags, mittwochs und freitags wird von 6.30 bis 8 Uhr Frühschwimmen angeboten.

Kurse in Aqua-Fitness und Aqua-Gymnastik starten am 23. Oktober, Kinderschwimmkurse am 6. November. Nixen-Workshops beginnen voraussichtlich im November, ebenso das Frauenschwimmen. Aber: „Das Frauenschwimmen ist noch nicht terminiert“, sagt die stellvertretende Bad-Leiterin Dr. Elke Liedtke. Auch ist noch nicht klar, in welchem Rhythmus dieses angeboten werden kann, muss doch auch stets eine weibliche Aufsicht zur Verfügung stehen.

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