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"Sozialraumprojekt ist ein Segen für Bommersheim"

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Von: Gabriele Calvo Henning

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Am neuen Büro des Sozialraumprojekt in der Burgstraße werben Claudia Solomons, Kathrin Ehrmann und Ortsbeirätin Manuela Wehrle (von links) für den nächsten Netzwerk-Abend und laden ein, sich für neue Begegnungsformen im Stadtteil zu engagieren.
Am neuen Büro des Sozialraumprojekt in der Burgstraße werben Claudia Solomons, Kathrin Ehrmann und Ortsbeirätin Manuela Wehrle (von links) für den nächsten Netzwerk-Abend und laden ein, sich für neue Begegnungsformen im Stadtteil zu engagieren. © jp

Die Caritas Hochtaunus und der Ortsbeirat Bommersheim wollen Menschen aus dem Ort zusammenbringen. Wer sich einbringen möchte, hat am 24. Mai Gelegenheit dazu.

Bommersheim - Netzwerkerinnen und Netzwerker aus Bommersheimer Vereinen, Gruppen, Institutionen und Organisationen sollten sich den 24. Mai, das ist der Dienstag kommender Woche, schon mal vormerken: Dann laden das Sozialraumprojekt der Caritas Hochtaunus und der Ortsbeirat Bommersheim zu einem Netzwerkabend ein. Von 19 Uhr an stehen die Zeichen im Pfarrsaal des katholischen Gemeindezentrums St. Aureus und Justina auf Kommunikation und Vernetzung. "Wir sind sicher, dass da noch mehr geht", sagen Kathrin Ehrmann und Claudia Solomons, die für die Caritas und die Pfarrei St. Ursula in dem Projekt engagiert sind, das 2020 an den Start gegangen ist. Ziel der auf fünf Jahre angelegten Sozialraumorientierung ist es, tragfähige Begegnungsstrukturen zu etablieren. Nicht von ungefähr lautet das Motto: "Bommersheim. Da wächst was. Zusammen.".

"Dieses Sozialraumprojekt ist wirklich ein Segen für Bommersheim", betont Manuela Wehrle, die für die Grünen im Ortsbeirat sitzt. Deshalb arbeite der Ortsbeirat eng mit dem Projektverantwortlichen zusammen. Für Solomons, Ehrmann und Wehrle ergibt sich aus dieser Kooperation eine Win-Win-Situation, von der schließlich Bommersheim insgesamt profitieren kann. "Wir haben mit dem Ortsbeirat eine wichtige Anlaufstelle für noch mehr Kontakte in den Stadtteil", so Solomons. Das Gremium sei breitgefächert mit "alteingesessenen Bommersheimer" und zugezogenen Menschen. "Unser aller Ziel ist es, etwas Gutes für Bommersheim zu tun" betont Ehrmann. Dafür aber sei es wiederum wichtig, Akteurinnen und Akteure vor Ort zu bündeln.

Das soll am 24. Mai mit dem Netzwerkabend passieren, der zwei Themenschwerpunkte haben wird: Regelmäßige Begegnung und Kommunikation. Die Idee ist, einmal im Monat eine Möglichkeit zu etablieren, zu der alle aus dem Stadtteil, die mögen, kommen können. Hier seien unterschiedliche Formate vorstellbar, vom Picknick im Freien bis hin zu einem Treffen in Vereinsräumlichkeiten. Dabei sollen der Aufwand nicht zu groß und die Termine so gewählt sein, dass sie sich nicht mit anderen Events im Quartier in die Quere kommen.

Offenes Konzept mit verlässlichen Terminen

Das Wichtige am neuen Format, das als offenes Konzept angedacht ist, wird sein, dass es verlässlich und regelmäßig stattfindet, denn nur so kann etwas tragfähiges entstehen. In Bommersheim fehle eine solche Anlaufstelle, über die Kontakt zu Vereinen, Gruppen oder auch Gemeinden aufgenommen kann und über die sich bereits Aktive austauschen können, stellen die drei Frauen im TZ-Gespräch fest.

Zugleich wolle man an einer besseren Kommunikation arbeiten. Denn tatsächlich würde einerseits vieles im Stadtteil stattfinden, meist aber wüssten über den jeweiligen Verein oder die jeweilige Gruppe oder Organisation hinaus nur wenige davon. Gerade für Menschen, die nicht organisiert sind oder neu in Bommersheim wohnen, sei es deshalb schwierig in Kontakt zu kommen, so Ehrmann, Solomons und Wehrle einhellig.

Ein Verbesserung könnte hier ein Veranstaltungskalender in Form eines ausliegenden Flyers bringen. Zugleich wäre es vorteilhaft, wenn es ein Instrument geben würde, über das sich die verschiedenen im Stadtteil ansässigen Organisationen gegenseitig auf den Laufenden halten. Auch die Frage nach Orten, wo Begegnung für alle stattfinden kann, möchte man gemeinsam mit allen Interessierten beantworten.

Aufgabe des Sozialraumprojekts, das übrigens seit einer Woche sein Büro in der Burgstraße 11 hat, ist es dabei, zentraler Ansprechpartner zu sein und Menschen zusammenzubringen. So aktiviert, sind sich Solomons und Ehrmann sicher, könne gemeinsam etwas entstehen, das langfristig für Bommersheim und seine Menschen funktioniert.

Gemeinsam für den Stadtteil

Der Caritasverband Hochtaunus und die Stadt Oberursel engagieren sich in der Förderung der Gemeinwesenarbeit. Das Programm wird auch vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration für fünf Jahre gefördert. Ebenso finanziert das Bistum Limburg mit. Kontakt zum Sozialraumprojekt: ehrmann@caritas-hochtaunus.de, Telefon: 0 170 7 99 49 79 oder solomons@caritas-hochtuanus.de, Telefon: 0 151 15 10 59 92.

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