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TSGO-Damen fiebern dem ersten Heimspiel in der 3. Liga entgegen

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Er gibt ?draußen? den Ton an: Dirk Lodders freut sich mit seinen Spielerinnen auf das Spiel gegen Recklinghausen.
Er gibt ?draußen? den Ton an: Dirk Lodders freut sich mit seinen Spielerinnen auf das Spiel gegen Recklinghausen. © Heiko Rhode

Die Handballerinnen des PSV Recklinghausen kommen am Montag in den Taunus. Ihr Gegner ist gut vorbereitet.

Sie haben Luftsprünge gemacht vor Freude. Gemeint sind die Handballerinnen der TSG Oberursel und des PSV Recklinghausen, die am Montag, 3. Oktober, um 16 Uhr in der Sporthalle der Erich-Kästner-Schule aufeinandertreffen.

Bei den Recklinghausenerinnen ist das immer noch auf der Homepage zu sehen. Die Spielerinnen sind fürs Teamfoto tatsächlich gleichzeitig abgehoben. Lebhaft in Erinnerung ist vielen heimischen Handballfans noch, wie das Team von Dirk Lodders vor vollem Haus die Hessenmeisterschaft und den damit dritten Aufstieg in Folge perfekt machte.

Schnee von gestern: Durch die DHB-Pokalabfuhr gegen Zweitligist TV Beyeröhde und den 18:25-Auftakt im Hessenderby bei der HSG Gedern/Nidda wissen die Oberurselerinnen, dass Siege zukünftig ein hartes Stück Arbeit sein werden. Gegen den Gegner aus dem Ruhrpott möchten Nadine Okrusch und Co. jetzt damit beginnen. Vielleicht sollten die TSGO-Damen es sogar. Der Grund für die Recklinghausener Luftsprünge ist die Freude auf eine Drittliga-Saison, mit der man zunächst gar nicht gerechnet hatte. Erst durch den Verzicht eines anderen Vereins durfte die Mannschaft der neuen Trainer Sandra Rother drinbleiben. Zum Auftakt gab es für den PSV nun 28:28 gegen Borussia Dortmund II.

Das Spiel war Basis der Vorbereitung für die Oberurselerinnen, ihr Trainer Dirk Lodders hat es sich nämlich angeschaut. „Die Stärke von Recklinghausen ist das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis sowie die Konter über die Außenpositionen“, meint er. Lodders versucht in der Trainingswoche vor allem die Chancenverwertung seiner Schützlinge zu verbessern, die den größten Teil zur hohen Fehlerquote in Gedern beigetragen hatte.

Große Kulisse erhofft

Lodders freut sich über eine prima Beteiligung und viel Engagement. Einsatzbereit wären am Tag der Deutschen Einheit auch Talente wie Vanessa Müller, da die A-Jugend dieses Mal nicht zeitgleich spielt. „Endlich das erste Heimspiel – darauf freuen wir uns alle“, sagt Lodders.

Die TSGO hofft auf eine große Kulisse. Auf Wunsch des Gegners war die Partie vom 24. September verlegt worden. Am Montag ist sie das einzige Handballspiel in der Umgebung. rem/fiu

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