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Ökologisch denken

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Zu »Das Trinkwasser sichern«, UA vom 5. Februar.

Die 13 Kommunen im Hochtaunuskreis wollen künftig bei der Trinkwasserbewirtschaftung zusammenarbeiten. Hier gibt es sicher Synergieeffekte besonders bei den Arbeitsplätzen, aber gibt es dadurch auch mehr Trinkwasser? Die Antwort ist schlicht und einfach: Nein.

Viel wichtiger als eine Zusammenarbeit ist, die Bevölkerung über den Wert von Trinkwasser aufzuklären - dies eventuell auch über den Preis. Die notwendige Mindestmenge wird den Bürgern zu einem Preis zur Verfügung gestellt, sodass jeder sich dies leisten kann. Ein Mehr an Trinkwasser müsste jedoch mehr kosten.

Außerdem ist viel mehr Aufklärung auf diesem Gebiet nötig. Aufgrund der doch recht ordentlichen Regenmenge in diesem Winter ist die Meinung, dass Trinkwasser in Hülle und Fülle vorhanden sei, sehr verbreitet. Leider ist das nicht der Fall. Das Trinkwasser, das uns der Taunus nicht zur Verfügung stellt, muss aus Gegenden wie dem Vogelsberg, dem Hessischen Ried usw. geholt werden. Hier ist aber das Trinkwasser bereits ebenfalls knapp, was man an den vertrocknenden Bäumen sehr gut erkennen kann. Oder es müssen immer tiefere oder andere Schichten bei uns im Taunus »angebohrt« werden - auch dies zulasten der darüber wachsenden Flora und damit auch der Fauna.

Meine Bitte ist daher, nicht nur ökonomisch denken, sondern vor allem ökologisch.

Friederike Schulze, Neu-Anspach

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