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Der Regen bleibt uns in Hessen erhalten.

Gewitter und Frost im Anmarsch

Wetter-Ticker: Nach Kurz-Frühling wird es ungemütlich

Wetter in Hessen: Nach dem kurzen Frühlingsgastspiel sind die Aussichten alles andere als rosig. Gewitter und Frost sind im Anmarsch.

  • Nachts kann es noch frostig werden
  • Kaltfront aus Nordwesten zieht ab Montag über Hessen
  • Tief Louie bringt Aprilwetter mit Gewitter und Frost

Update, 25. März, 16:30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst informiert über Twitter:

Warnung vor starkem Gewitter

Update, 25. März, 12:42 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnt aktuell für den Main-Taunus-Kreis sowie Hochtaunuskreis vor starkem Gewitter. „Örtlich kann es Blitzschlag geben. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich“, so der Wetterdienst in seiner Mitteilung. Die amtliche Warnung gilt für den Montagmittag.

Update, 25. März, 11:25 Uhr: Oh nein, die angekündigte Kaltfront mit Tief Louie ist da. Waren die frühlingshaften Temperaturen am Ende letzter Woche etwa nur ein Fiebertraum? Aktuell ist das Wetter wohl schon im April angekommen, ein Schwall polarer Meeresluft gelangt durch das Tief ins Land und gestaltet das Wetter zurzeit unbeständig, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Tief Louie bringt unbeständige Wetterlage

Dabei muss mit größeren Windstärken um 60 km/h gerechnet werden, genau wie mit vereinzelten Gewittern - auch Frost wird wahrscheinlich überall in Hessen gastieren. Aber hey, Kopf und Kapuze hoch! Ab Mittwoch wird es auch bei uns in der Region wieder freundlicher und dann kann der Regenschirm wieder zu Hause gelassen werden.

Update, 23. März, 15:04 Uhr: Trübe Aussichten für Sonntag. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vermeldet, ist es dann mit dem frühlingshaften Wetter vorbei. Tagsüber wird es nur noch zwischen 10 und 15 Grad warm, teilweise gibt es leichten Regen. In der Nacht zu Montag wird es laut DWD sogar nochmal frostig. Die Meteorologen erwarten Schauer und vereinzelt kurze Graupelgewitter, im höheren Bergland Schneeschauer. Die Höchsttemperaturen sinken auf 8 bis 12 Grad. Am Dienstag und Mittwoch bleibe es stark bewölkt, aber trocken.

Update, 22. März, 13:50 Uhr: Das Hoch Hannelore ist wirklich traumhaft und man kann gar nicht anders als gute Laune kriegen, wenn man heute nach draußen geht.

Und was gibt es für eine bessere Beschäftigung, als sich an diesem Wochenende bei solchen sommerlichen Temperaturen erst einmal ein Eis zu gönnen? Wir haben die besten Eisdielen aus Frankfurt und Offenbachin einer Übersicht zusammengestellt.

Kaltfront aus Nordwest zieht nach Hessen

Aber es gibt schlechte Nachrichten, denn aus Nordwesten nähert sich bereits eine Kaltfront - ab morgen ist das Hoch passé. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes mitteilte, ziehen ab Sonntag bereits einige Wolken auf, die die Sonne trüben. Besonders der Montag steht dann im Zeichen des Umschwungs mit nur noch 10 Grad. "Es ist April-Wetter", beschreibt der Sprecher das Wetter, "da muss auch mit Wind und Regen gerechnet werden."

Kleiner Hoffnungsschimmer: Ab Dienstag wird es wieder freundlicher und der Regen zieht sich zurück. "Allgemein werden es nächste Woche 10 bis 15 Grad", beruhigt der Pressesprecher. Na das lässt sich doch aushalten.

Update, 21. März, 9:05 Uhr:

 Auf viel Sonne und milde Temperaturen können sich die Hessen am Donnerstag freuen. Die Temperaturen steigen am Nachmittag auf 14 bis 17 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Dabei bleibt es trocken, der Wind weht nur schwach.  In der Nacht zu Freitag kühlt es mit Tiefsttemperaturen von 5 bis 0 Grad deutlich ab, dafür erwartet der DWD tagsüber Höchstwerte zwischen 17 und 20 Grad. Am Wochenende bleibt es am Samstag mit 14 bis 17, im Süden auch bis zu 18 Grad noch frühlingshaft mild. Es ziehen aber im Tagesverlauf im Norden einige Wolken auf. Am Sonntag wird der Himmel laut DWD stärker bewölkt, es kann auch mal Regen geben. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 11 und 16 Grad.Kalendarischer Frühlingsbeginn mit hohen Temperaturen

Update, 20. März, 9:28 Uhr:Mit dem kalendarischen Frühlingsbeginn am Mittwoch wird das Wetter in Hessen meist mild und trocken. Zwar schieben sich ab und an Wolken vor die Sonne, mit bis zu 19 Grad wird es aber auch frühlingshaft warm, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch mitteilte. In den Nächten fallen die Temperaturen allerdings an einigen Orten auf Werte um den Gefrierpunkt. Am Donnerstag zeigt sich im ganzen Land die Sonne, nur über Nordhessen hängen zeitweise Wolken. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 13 und 17 Grad. Im Bergland steigt das Thermometer nicht über 11 Grad hinaus.

Update, 19. März, 13:30 Uhr: Hoch Hannelore verspricht uns eine sehr frühlingshafte Woche, am Freitag wird allem Anschein nach die 20 Grad Marke im Rhein-Main-Gebiet geknackt! "Es sieht für den Rest der Woche sehr trocken und sonnig aus", freut sich auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung, "das Wetter hat sich grundlegend geändert, also Stürme sind definitiv keine mehr zu erwarten."

Wetter in Hessen: Das Hoch bleibt in der nächsten Woche

Für morgen sind bis zu 14 Grad vorausgesagt, der Donnerstag klettert sogar schon auf 17 Grad hoch. Bis Sonntag rechnet Jung mit elf bis zwölf Sonnenstunden täglich, bevor sich am Sonntag wieder einige Wolken dazwischenmogeln. Nichtsdestotrotz wird es auch in der nächsten Woche angenehm warm bleiben.

Eine Warnung hat Jung trotzdem noch: "Wir haben immer noch März", erinnert er, "das heißt in der Nacht wird es auch noch ziemlich kalt bei ein bis zwei Grad. Das heißt, wer morgens früh aus dem Haus muss, sollte sich immer noch warm anziehen!"

Bald kann man wieder am Mainufer die Seele baumeln lassen.

Update, 18. März, 13:00 Uhr: Ja, es ist nichts Neues, dass das Wetter wechselhaft ist - erst heute Morgen schien wie verrückt die Sonne, nur um dann wieder anhaltendem Nieselwetter zu weichen. Aber die gute Nachricht: Es ist ein klares Ende in Sicht! Denn ab morgen wird Hoch Hannelore bei uns zu Gast sein, das die Sonne immer mehr aus der Reserve lockt.

Wetter in Hessen: Hoch Hannelore bringt Sonne und warme Temperaturen

Zeitgleich wird es mit Hannelore täglich immer etwas wärmer, der Freitag knackt sogar wie im Februar vielleicht die 20-Grad-Marke. Wie lange genau das schöne Wetter andauert, ist noch nicht ganz klar. Allerdings sieht es derzeit sehr gut aus, dass es die kommenden zehn bis vierzehn Tage warm bleibt.

Grund für Hannelore ist ein Hoch von den Azoren, das nach Mitteleuropa wandert und sich dann dort immer wieder neu generiert. "Die stürmischen Zeiten scheinen nun endgültig vorbei zu sein", erklärt Dominik Jung, Diplom-Meteorologe und Wetterexperte von wetter.de.

Bis zum Monatsende gönnen sich der Dauerregen und der Sturm erst mal eine kleine Pause - Zeit zum durchatmen! Und da ab Mittwoch auch der kalendarische Frühling beginnt, passt der schöne Wetterumschwung tatsächlich ziemlich gut.

Update, 16. März, 17.49 Uhr:  Am Sonntag ziehen dicke Wolken und Schauer über das Land. In hohen Lagen ist mit Schneeschauern, stürmischen Böen und Gewittern zu rechnen, wie der Meteorologe sagt. Die Temperaturen erreichen höchstens 13 Grad. In der Nacht zum Montag wird es in hohen Lagen frostig und glatt. Die Temperaturen können dort auf -3 Grad sinken.

Update, 14. März, 09:13 Uhr: Die Woche in Hessen endet mit Sturm und Regen: Stürmische Böen, viel Regen und kaum Sonne: Zum Ende der Arbeitswoche bleibt es in ganz Hessen nasskalt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist der Donnerstag vielerorts regnerisch, mit Temperaturen von fünf bis neun Grad im Rhein-Main-Gebiet und auffrischendem Wind aus Südwesten. Ab dem Nachmittag seien flächendeckende Schauer zu erwarten. Der Freitag wird zwar mit bis zu zwölf Grad milder, vor allem im Bergland sei aber wieder mit Sturmböen und andauernden Regenschauern zu rechnen.

Wetter am Wochenende grau und regnerisch

Auch das Wochenende startet dem DWD zufolge grau und regnerisch: Die Temperatur klettere zwar am Samstag um Frankfurt auf bis zu 14 Grad. Bei auffrischendem Wind, Schauern und starker Bewölkung in ganz Hessen sei jedoch sonniges Frühlingswetter vorerst nicht zu erwarten.

Update, 13. März, 15:47 Uhr: Es hört einfach nicht auf mit den Stürmen, ein Tief jagt das nächste - woher kommt das? Andreas Friedrich, Pressesprecher und Tornadoexperte des Deutschen Wetterdienstes hat darauf eine Antwort. 

Eine Schlechtwetterlage vom Nordatlantik

"Wir haben gerade eine Großwetterlage", erklärt er, "genauer gesagt eine Westwetterlage, das heißt, die Tiefdruckgebiete ziehen wie auf einer Autobahn immer wieder auf ähnlichem Kurs vom Nordatlanik, südlich von Island, über die britischen Inseln bis zur Nord- und Ostsee. Und so treffen die Windgebiete immer wieder Deutschland."

Diese Wetterlage hält sich derzeit ziemlich hartnäckig, schon seit dem Faschingswochenende will es einfach nicht mehr aufhören, zu stürmen. Das sind alles Tiefs einer einzigen Schlechtwetterlage, die nach Europa kommen.

Sturmserien können alle drei Jahre mal auftreten

Diese Schlechtwetterlage entsteht durch die Atmosphäre, die sich immer wieder Großwetterlagen einfallen lässt. "Dass über mehrere Tage solche Serien auftreten ist nicht so außergewöhnlich, wie man denkt", so der Diplom-Meteorologe, "das passiert alle drei Jahre, dass mal so Sturmserien auftreten."

Aber wann hat diese Serie endlich ihre Finale erreicht? Friedrich hat gute Neuigkeiten: "Bis Freitag wird das zwar so weitergehen, aber dann gibt es zumindest für den Sturm eine Entwarnung." Am Samstag werden wohl in einem Zwischenhoch wärmere Temperaturen das Rhein-Main-Gebiet erreichen mit Höchstwerten von 15 bis 18 Grad. 

Wetter in Hessen: Der Schnee kommt zurück

Allerdings nur eine kurze Freude: "Am Sonntag kehrt dann aber das Tief zurück mit kälterer Luft, da sind allerdings kaum noch Wind und Sturm zu erwarten", teilt Friedrich mit, "und Schnee kann auch noch dabei sein."

Also ein erneuter Wintereinbruch? Zum Glück nicht für lange. Ab Mittwoch nächster Woche soll diese Wetterlage endgültig überwunden sein mit endlich milderen Temperaturen.

Update, 13. März, 11.30 Uhr: Die Wetter-Aussichten für die nächsten Tage sind in Hessen sehr weit von Sonne und Frühling entfernt, mehrere Sturmtiefs halten den Nahverkehr seit dem Wochenende in Atem und sogar Schnee steht als angekündigter Gast im Raum. Am heutigen Mittwoch ist es "Franz", der über Hessen und ganz Deutschland stürmt und der "Eberhard" vom Wochenende abgelöst hat.

Sturmtief #Franz auf Twitter

Doch die Menschen in den sozialen Netzwerken wie Twitter lassen sich von dem miesen Wetter da draußen die Laune nicht verderben und teilen unter dem Hashtag #Franz ein paar kuriose Tweets, wir haben eine kleine Auswahl zusammengestellt:

Da kann das Sturmtief eventuell Anlass für schlechte Wortspiele sein:

Aber auch die Aussicht darauf, heute mit der Deutschen Bahn fahren zu müssen, kann zu Galgenhumor führen:

Da gibt es doch glatt mal einen Vorschlag für die Deutsche Bahn!

Bitte nicht zu ernst nehmen ;)

Und auch der Flughafen Frankfurt erinnert sich an Bully Herbig bei dem Namen

Update, 13. März, 9.02 Uhr: Die Menschen in Hessen müssen am Mittwoch mit teilweise schweren Sturmböen rechnen. Wie die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilten, drohen außerdem Gewitter und Schneefall in höheren Lagen. Grund sei die Kaltfront eines Sturmtiefs über Südskandinavien.

Sturmtief: Geschwindigkeiten bis zu 85 km/h 

Vor allem in höheren Lagen Hessens muss demnach mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Dort könnten die Böen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern erreichen. Aber auch in tieferen Lagen könne es zu Sturmböen kommen. Diese könnten nach Einschätzung des DWD Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde erreichen. 

Der Höhepunkt sei in der Mittagszeit zu erwarten. Am Abend nehme der Wind von Westen her allmähliche ab. In der ersten Hälfte der Nacht zu Donnerstag bleibe es teilweise aber noch stürmisch. 

Update, 12. März, 13.54 Uhr: Sturmtief Franz bringt am Mittwoch wieder starke Sturmböen bis zu 100 km/h.  

Baum stürzt auf mehrere Autos in Usingen

Update, 12. März, 10.19 Uhr: Nach einem eher ruhigen Start in den Dienstag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Tagesverlauf wieder mit starken bis stürmischen Böen. Ab dem Abend könne es dann vor allem im Bergland, aber auch im Flachland Sturmböen geben, teilten die Meteorologen in Offenbach am Morgen mit.

Update, 12. März, 08.04 Uhr: In Usingen ist am Montagabend ein Baum umgestürzt und hat dabei mehrere Autos beschädigt. Wie die Freiwillige Feuerwehr Usingen mitteilte, stürzte der Baum auf die Autos und den Gehweg. Verletzt wurde niemand. Vermutlich wurde der Baum durch die heftigen Sturmböen am Sonntag geschädigt – gestern entwurzelte er dann. 

Baum stürzt auf Gehege: Luchse fliehen aus Wildpark

Update, 11. März, 15.18 Uhr: Im Wildpark Knüll in Nordhessen sind wegen des Sturms drei Luchse entkommen. Ein umgestürzter Baum hatte wohl den Zaun an einer Stelle komplett nach unten gedrückt und ihnen so den Weg in die Freiheit geebnet.

Update, 11. März, 15.13 Uhr: Im Taunus sowie in Nordhessen hatte der Montag mit Schneefall und Straßenglätte begonnen. Im Bereich des Großen Feldbergs waren Räumfahrzeuge im Einsatz. Wegen winterlicher Verhältnisse in Mittelhessen durften Lastwagen über 3,5 Tonnen nur den rechten Fahrstreifen auf Autobahnen benutzen, wie das Straßen- und Verkehrsmanagement "Hessen Mobil" mitteilte.

Update, 11. März, 15.06 Uhr: In der Nacht auf Dienstag kann es in Hessen stellenweise frostig werden. Der Deutsche Wetterdienst hat von Montag, 22 Uhr, bis Dienstag, 6 Uhr, eine Warnung herausgegeben.    

Schnee zum Wochenbeginn in Hessen

Update, 11. März, 11.26 Uhr: In weiten Teilen Hessens schneit es am Montag. Während die Flocken in vielen Regionen nicht liegen bleiben, sorgen sie in anderen für Behinderungen. So gibt es beispielsweise im Taunus oder bei Kassel Behinderungen im Berufsverkehr.

Update, 11. März, 10.19 Uhr: Heftige Sturmböen und Straßenglätte haben den Pendler- und Reiseverkehr in Hessen teilweise stark beeinträchtigt. Nach dem Sturmtief Eberhard müssten sich Reisende weiter auf Verspätungen und Ausfälle im Bahnverkehr einstellen, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn mit. Betroffen sind vor allem Züge, die aus Nordrhein-Westfalen kommen. Am Frankfurter Flughafen wurden dagegen keine Probleme gemeldet. Auch im Regionalverkehr und auf den Straßen im Land kam es zum Start in die Woche Behinderungen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) meldete etwa wegen eines umgestürzten Baums Ausfälle im Busverkehr im Landkreis Offenbach. Im Wiesbadener Yachtclub drohte eine Steganlage wegen des Sturms abzureißen. Die Berufsfeuerwehr verhinderte aber Schlimmeres.

Wetteraussichten: Schwere Sturmböen bis 100 km/h

Update, 11. März, 8.54 Uhr: Nachdem Sturmtief Eberhard vor allem am Sonntag ordentlich über Hessen gewütet hat, bleibt es nach Berechnungen von wetter.net die ganze Woche stürmisch."Täglich ziehen Sturmfelder über Deutschland hinweg und bringen teils schwere Sturmböen bis 100 km/h", so Meteorologe Dominik Jung. Dabei sei immer das Potenzial für weitere schwere Stürme gegeben, so der Experte weiter. 

Update, 8. März, 14.40 Uhr: Das Sturmtief "Cornelius" nimmt über das Wochenende erst richtig Fahrt auf, die wechselhafte Wetterlage geht weiter! Kaum zu glauben, dass es erst Anfang März ist, da das Wetter sich am Samstag und Sonntag eher nach April anhört: Sonne, Wolken und Regenschauer wechseln sich beständig ab, als könne sich der März nicht richtig entscheiden, ob er denn jetzt schon dem Frühling oder noch dem Winter angehört.

Wetter in Hessen: Orkanböen möglich 

Windig wird's auf alle Fälle, besonders am Sonntag droht nach aktuellen Berechnungen sogar ein ausgewachsener Sturm, wie wetter.de mitteilte. Diplom-Meteorologe Dominik Jung spricht im Moment in Einzelfällen sogar von möglichen orkanartigen Böen zwischen 100 und 130 km/h.

Es bleibt wechselhaft Wie bereits unten berichtet, kommt am Montag die Kälte zurück, am Dienstag soll es jedoch wieder deutlich milder werden - genauso wie die darauf folgenden Tage. Aber immer wieder durchzogen von stürmischen Winden.

Wetter in Hessen: Erst Sturmwarnung, dann Winter-Rückfall

Update,14.20 Uhr: Vom herbstlichen Sturmwetter geht es am Montag gnadenlos zurück in den Winter. Wetterexperten befürchteten nach den Hochtemperaturen im Februar bereits einen radikalen Umschwung - jetzt steht er wohl vor der Tür.

Der Winter könnte zurückkommen nach Hessen

Während über das Wochenende noch das Sturmtief "Cornelius" fegt, macht sich der Winter langsam bereit. In der Nacht zum Montag werden bei wechselnder Bewölkung weitere Schauer und Gewitter mit zunehmend Schnee und Graupel erwartet. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in der Nacht mit einem Temperaturrückgang bis zu null Grad, im Bergland sogar bis zu minus drei Grad.

Rhein-Main-Gebiet im Sturm "Cornelius"

Erstmeldung, 7. März, 11:53: Wer heute schon einmal vor die Tür gegangen ist, dem wird der starke Wind aufgefallen sein, der im Moment über das Rhein-Main-Gebiet fegt. Das Tief "Cornelius" hat Deutschland im Moment ziemlich in der Zange - die Hot Spots des Sturmtiefs liegen zwar an der Nord- und Ostsee, aber auch für Frankfurt hat der Deutsche Wetterdienst in Offenbach für den heutigen Tag eine Amtliche Sturmwarnung ausgesprochen.

Frankfurt: Sturmwarnung im Tief "Cornelius"

Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Portal wetter.de mitteilte, wird bis in den späten Nachmittag hinein mit starken Windböen aus südlicher, später südwestlicher Richtung bis zu 80 km/h Spitzenwert gerechnet. Im Moment werden im Rhein-Main-Gebiet Werte bis zu 72 km/h gmessen, der Deutsche Wetterdienst rechnet mit einem Nachlassen der Böen gegen 18 Uhr.

Sturmtief Cornelius: Vermeidung von Wäldern und Parks

Dominik Jung warnt angesichts dieser stürmischen Wetterlage vor herabstürzenden Ästen und herumwirbelnden Gegenständen. "Man sollte heute am besten Wälder und Parks meiden", berichtet er, "aber auch von Balkonen können Sachen sehr einfach herunterfallen und im schlimmsten Fall Passanten verletzen."

Also allgemeine Vorsicht, falls Sie einen Park durchqueren müssen und immer schön die Mütze festhalten! Aufgrund des Sturmtiefs "Bennett" war das Wetter an den Fastnachtstagen Rosenmontag und Faschingsdienstag ähnlich stürmisch und schlecht - mehrere Umzüge mussten abgesagt werden. Zuvor hatte die Wettervorhersage schon vor einemabrupten Ende des Februar-Frühlings gewarnt.

(red)

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