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Open House oder Termin?

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Während im Rathaus Neu-Anspach generell eine offene Sprechstunde für das Bürgerbüro gilt, werden andere Verwaltungen zunächst nicht zu offenen Sprechzeiten zurückkehren. © Friedrich

Nicht alle Rathäuser kehren zu den Vor-Corona-Öffnungszeiten zurück

Usinger Land -Während der Coronazeit haben viele Gemeinde- und Stadtverwaltungen ihre Öffnungszeiten umgestellt. Konnte man früher einfach ins Rathaus marschieren, um sich einen Personalausweis ausstellen zu lassen, einen Wohnsitz anzumelden oder ein Führungszeugnis zu beantragen, musste man in den Hochzeiten der Pandemie einen Termin in den Amtsstuben beantragen.

Lockerungen, aber steigende Zahlen

Mittlerweile sind die Zugangsvoraussetzungen wieder gelockert worden. Und trotz immer weiter steigender Inzidenzen kann man momentan ohne Maske einkaufen, auf Veranstaltungen gehen oder das Kino besuchen. Wie aber halten es die Rathäuser im Usinger Land nun?

In Usingen gilt nach dem jetzigen Stand montags, mittwochs und donnerstags nach wie vor zwischen 7.30 bis 18 Uhr eine Terminvereinbarung. Offene Sprechzeiten werden in Usingen dienstags zwischen 7.30 und 18 Uhr sowie mittwochs und freitags zwischen 7.30 Uhr und 13 Uhr angeboten.

In Neu-Anspach galt auch während der Coronazeit, dass das der Bürgerservice frei zugänglich und das Rathaus ganz "normal offen" war. "So werden wir das auch weiter behandeln", sagt Bürgermeister Thomas Pauli (SPD), auch wenn die eigentlichen Öffnungszeiten ein wenig verkürzt sind. Das Bürgerbüro ist am Montag von 7 bis 12 Uhr geöffnet, am Dienstag von 13 bis 18 Uhr, am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und am Freitag von 7 bis 12 Uhr. Mittwochs hat die Stadtverwaltung geschlossen. Für Fachämter gelte jedoch, dass sich die Besucher vorher einen Termin geben lassen müssen, informiert der Verwaltungschef.

In Wehrheim haben die Verantwortlichen die Öffnungszeiten des Rathauses seit dem 16. Mai angepasst. Grundsätzlich gelten nur dienstags und donnerstags offene Sprechzeiten. Dienstags kann man dazu das Rathaus von 7 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr aufsuchen, der Donnerstag startet morgens eine Stunde später, erst um 8 Uhr morgens bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr. Termine nach Vereinbarung kann man am Montag (8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr), am Mittwoch (7 Uhr bis 12 Uhr) und am Freitag (7 Uhr bis 12 Uhr) wahrnehmen. Generell gilt eine Maskenpflicht im gesamten Gebäude. Diese Regelung funktioniere ganz gut, sagt Bürgermeister Gregor Sommer (CDU).

In Weilrod ist sich das Verwaltungsteam noch nicht ganz schlüssig, ob es wieder zu den früheren Öffnungszeiten zurückkehren wird. "Generell haben wir gute Erfahrungen mit der Terminabsprache gemacht, weil man dann oft bereits im Vorfeld klären kann, welche Dokumente mitzubringen sind", sagt Bürgermeister Götz Esser (FWG).

Vermutlich aber werde es auf eine Mischform hinauslaufen, so der Rathauschef. Demnächst werde zusätzlich eine Möglichkeit eingerichtet, online Termine zu reservieren. Zudem werde die Seite gerade für Smartphones und Tablets optimiert, so dass auch ein Zugriff von unterwegs möglich ist. Trotzdem bleibe aber auch die altbewährte Möglichkeit bestehen, im Rathaus anzurufen und einen Termin zu vereinbaren.

In Schmitten geschlossen

In Schmitten wird das Rathaus zunächst einmal geschlossen bleiben. "Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Terminvereinbarung gemacht", sagt Amtsleiter André Sommer. Gerade bei der Vorabsprache ließen sich viele Dinge vorab klären sowie Hinweise darauf tätigen, was zum Amtstermin mitzubringen sei. "Das ist für uns eine riesige Arbeitsersparnis und beschleunigt die Verfahren erheblich - beispielsweise, wenn derjenige ein biometrisches anstelle eines normalen Fotos braucht und dann nur einmal anstatt dreimal ins Rathaus kommen muss, weil er das vergessen hat", sagt Sommer. Und auch die Bürger seien mit dieser Regelung bislang sehr zufrieden, sagt Sommer. Zudem empfehle die Verwaltung immer noch, eine Maske zu tragen.

Auch in der nördlichsten Usinger-Land-Kommune Grävenwiesbach möchte man, zumindest zunächst, bei den festen Terminen blieben. "Das hat sich bei uns tatsächlich gut bewährt", sagt Bürgermeister Roland Seel (CDU). Es gebe so keine Wartezeiten sowie keine Warteschlangen im Flur.

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