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Ornithologische Führung

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Deponie Brandholz als Lebensraum für Vögel

Usinger Land -Viele Bewohner des Hochtaunuskreises wissen, dass im Deponiepark Brandholz Abfälle und Wertstoffe gesammelt, verwertet und entsorgt werden. Was viele nicht wissen: Das umzäunte Areal nördlich von Neu-Anspach ist auch Lebensraum vieler in Hessen geschützter Vogelarten.

Steinschmätzer und Hohltaube

"Während in den Sträuchern und Bäumen auf der Deponie der Neuntöter, die Turteltaube und die Nachtigall wohnen, beherbergen die steinigen und bewuchsärmeren Bereiche der Deponie unter anderem den Steinschmätzer und die Hohltaube", teilt Deponie-Mitarbeiterin Dorothe Sommer mit. Auch viele Schmetterlingsarten wie der Schwalbenschwanz, das Schachbrett, der Dickkopffalter und der Kleine Fuchs freuen sich über die unterschiedlichen Habitate des Deponiegeländes.

Um diese Vielfalt persönlich erleben zu können, bietet die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) in Kooperation mit der Rhein-Main-Deponie GmbH (RMD) unter der Leitung von Gerrit Rohleder, Daniel Neubacher (HGON), Thomas Klinkig und Daniela Sauer (RMD) am Samstag, 11. Juni, ab 7.30 Uhr eine Führung auf dem Gelände an.

Voranmeldung nötig

Der Treffpunkt ist das Tor oberhalb der Hauptzufahrt auf das Deponiegelände. Soweit vorhanden, sollten zu der etwa zweistündigen Führung Ferngläser mitgebracht werden. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Für die Führung ist vorab eine Anmeldung per E-Mail (brandholz@deponiepark.de) oder telefonisch (Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr) unter (0 60 81) 44 25 27 bis zum 8. Juni erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Die Platzvergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Die Führung findet nur bei guter Witterung statt. red

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