Planung und weitere Schritte

Für den Bau der RTW-Infrastruktur sind insgesamt rund 400 Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt geht man von rund 45 000 Nutzern pro Werktag aus, von denen geschätzte 30 Prozent vom Auto auf die Bahn umsteigen werden.

Für den Bau der RTW-Infrastruktur sind insgesamt rund 400 Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt geht man von rund 45 000 Nutzern pro Werktag aus, von denen geschätzte 30 Prozent vom Auto auf die Bahn umsteigen werden. Der Nordabschnitt bietet den Vorteil, dass von Bad Homburg bis zum Abzweig an der A 5 Richtung Eschborn die bestehende Strecke der Deutschen Bahn genutzt werden kann. Nach Schätzungen für das Jahr 2020 würde die Strecke dann etwa 230 000 Arbeitsplätze verbinden. Die Strecke über den Knotenpunkt Höchst und zum Flughafen soll viele Umstiege ersparen und Fahrtzeiten verkürzen, die bisher zwangsläufig über den Frankfurter Tunnel führten. Von Bad Homburg zum Flughafen käme man mit der RTW in 39 Minuten, nach Eschborn-Süd in 15 Minuten, was jeweils eine Ersparnis von 10 Minuten bedeutet.

Die frühe Beteiligung der Öffentlichkeit ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein des Mammutprojekts. Bis Montag, 3. April, können noch Stellungnahmen, Anregungen und Einwände für den Nordabschnitt abgegeben werden. Dies geht über die Internetseite , auf der auch ein Online-Forum eingerichtet ist. Stellungnahmen sind zudem per E-Mail an beteiligung@rtwgmbh.de, per Fax an (0 69) 21 99 96 68 oder per Telefon unter (0 69)92 88 26 25 von Montag bis Donnerstag zwischen 10 und 15 Uhr möglich. Der Ergebnisbericht wird veröffentlicht. Mit einem Planfeststellungsbeschluss wird Mitte 2019 an gerechnet. dsc

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