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Planungen für die Kerb laufen

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Der Vorstand des Vereinsrings Pfaffenwiesbach stellt die Weichen für die Kerb im August (von links): Jens Buske, Sascha Becker, Walter Simon und Andrea Ardahold. © Christina Jung

Wehrheim-Pfaffenwiesbach (cju). Durch die Auflösung des Gesangvereins »Frohsinn« gibt es zwei vakante Termine im Pfaffenwiesbacher Veranstaltungskalender, die wieder besetzt werden könnten - und sollen. Darauf machte Walter Simon als Vorsitzender am Montagabend in der Sitzung des Vereinsrings aufmerksam.

Am 1. Mai luden die Sänger traditionell zum Grillfest ein, am 3. Oktober gab es das Weinfest, bei dem mit Essen, Kaffee und Kuchen und viel Musik gefeiert wurde. »Der 3. Oktober wäre doch ideal für die Feuerwehr und ihr Oktoberfest«, überlegte Simon laut in Richtung Floriansjünger, die signalisierten, dass sie darüber nachdenken werden.

Weitere Termine im Jahr sind das Fest der Schützen zum Vatertag (Christi Himmelfahrt) sowie die Kerb Mitte August. Am 20. und 21. August soll diese stattfinden. Simon hofft darauf, dass die Kerbeburschen mit dem Aufstellen des Kerbebaums sowie dem Bierfassanstich für gute Laune sorgen werden und die Besucher zwei schöne Tage auf dem Festplatz verbringen können. Die Wiesbachtaler Musikanten wollen wieder aufspielen und der Bürgerhauswirt will fürs Essen sorgen. Der Erlös, so Simon, wird durch die Anzahl der Helfer und ihrer Stunden geteilt werden. Damit werde gewährleistet, dass kein Verein zu kurz kommt.

Simon kündigte an, dass es noch einen Termin für die genaueren Kerbevorbereitungen geben werde, zu dem separat eingeladen wird. Aber jetzt müssten schon einmal die Weichen gestellt werden - unter anderem gelte es, entsprechende Fahrgeschäfte zu verpflichten.

Außerdem soll wieder Kaffee und Kuchen angeboten werden, wobei Simon hier in bewährter Weise auf die Backkünste der Pfaffenwiesbacherinnen setzt. Mit dem Erlös des Kuchenverkaufs ist wieder geplant, beim Weihnachtsmarkt das Kinderkarussell zu bezahlen. Denn auch dieser soll wieder stattfinden.

Größere Feier für Flettner-Tafel

Der Heimat- und Verkehrsverein möchte auch gerne zeitgleich seinen Adventsbasar durchführen, sofern man die dann vielleicht wegen Corona nötigen Auflagen erfüllt und auch genügend Personen für den Dienst auftreiben kann. Alfred Brumm kündigte zudem an, dass man eine größere Feier plant, bei der die neue Schrifttafel für den Flettner-Platz enthüllt werden soll. Es sei vorgesehen, dafür Nachkommen Flettners einzuladen. Weihnachtsmarkt und Singen unterm Weihnachtsbaum sind für den Winter geplant. Außerdem wollen die Reiter im September ein Turnier durchführen.

Holger Petersein vom Heimat- und Verkehrsverein regte an, dass auch die Neubürger verstärkt zu den Festen im Dorf eingeladen werden sollten. Er könne sich vorstellen, dass an der Litfasssäule in der Dorfmitte entsprechende Veranstaltungshinweise ausgehängt werden. Außerdem sollen Flyer vorbereitet und bei Kindergartenkindern in die Fächer gelegt werden, damit so die Eltern auf die Termine aufmerksam gemacht werden.

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