+
Verbotsschild für "Motorrad-Hotspot" im Taunus. (Symbolbild)

Aktion gegen Raser

Feldberg wird für Motorräder teilweise gesperrt

Die geplanten Sperrungen für Motorräder sind in den Augen der Polizei eine sinvolle Maßnahme. Auch die Feldberginitiative sieht das so.

Hochtaunus - Die Schmittener Feldberginitiative sieht die geplanten Sperrungen für Motorräder am Feldberg als „wichtigen Zwischenschritt“. Die Beschwerden über Lärm und Raser am Feldberg hätten über die Jahre nicht nachgelassen, erklärt Vorsitzender Dr. Olaf Gierke.

Problematik am Feldberg noch immer ungelöst

Trotz vieler Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverboten und Rüttelstreifen sei die Problematik „leider noch immer ungelöst“. Im vorigen Jahr, so Gierke, seien die Probleme besonders vehement gewesen. Daher sei es nun an der Zeit, „den einen entscheidenden Schritt zu gehen und versuchsweise temporäre Streckensperrungen für Motorräder am Feldberg konkret umzusetzen“.

Lesen Sie auch: Ehemaliger Dienststellenleiter der Polizei will Feldberg für Biker dicht machen

Der behördliche Ermessensspielraum zum Schutz des Luftkurorts Schmitten und eines Erholungsgebiets von besonderer Bedeutung für die gesamte Region am Feldberg müsse genutzt werden. Die in den vergangenen zehn Jahren dokumentierten Schritte und Folgen zeigten, dass die Entscheidung verhältnismäßig sei.

Polizei ist von Teilsperrung ebenfalls überzeugt

Auch die Polizeidirektion Hochtaunus bekräftigt, dass die geplante Teilsperrung des Feldberggebiets im Mai und September der richtige Weg sei. Die Zahl der Unfälle unter Beteiligung von Motorrädern sei hier steigend; teilweise hätten sie schwerste Folgen.

Das könnte Sie auch interessieren: Kelkheim: 21-jähriger Motorradfahrer wird von Auto überfahren und stirbt

Die Polizei versuche dem durch Kontrollen und Verfolgung entgegenzuwirken. „Aus polizeilicher Sicht sind diese temporären Verbote aber nicht Ausdruck mangelnder Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen, sondern eine sinnvolle Ergänzung hierzu.“ Allein der Aspekt zunehmender Lärmbelästigung erfordere andere Überlegungen, als es allein die Unfallzahlen tun würden. Kontrolliert werde weiter.

(ahi)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare