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Polizei kündigt Verkehrskontrollen rund um Fasching an

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Die Polizei führt eine Verkehrskontrolle durch (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

Trotz Coronavirus-Pandemie und Krieg in der Ukraine ist in der kommenden Woche der Höhepunkt der Faschingssaison. Die Polizei im Hochtaunuskreis will deshalb für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Hochtaunuskreis (red). Auch wenn in diesem Jahr über die Fastnachtszeit viele Veranstaltungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden werden, sorgt die Polizei Westhessen nach eigenen Angaben in diesen Tagen für Sicherheit im Straßenverkehr.

Nach wie vor gilt, dass die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen ist. Aus diesem Grund wollen die Beamtinnen und Beamten in der Faschingszeit ein besonderes Augenmerk auf die Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern werfen.

Der Tipp: Wer sich ans Steuer eines Autos setzt, sollte nur absolut nüchtern fahren. Denn: Für Führerscheinneulinge in der Probezeit und alle unter 21 Jahren gilt grundsätzlich die 0,0-Promille-Grenze. Für alle anderen kann bereits ab 0,3 Promille der Führerschein in Gefahr sein. So muss man bei einem Unfall oder Ausfallerscheinungen auch bei diesem Wert mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen. Genau wie bei der sogenannten absoluten Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille. Hier heißt es dann: Blutentnahme und Führerschein weg - hinzu kommen Punkte im Verkehrszentralregister Flensburg sowie eine Geldstrafe. Ab 0,5 Promille begeht man eine Ordnungswidrigkeit, die mit mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot geahndet wird.

Übrigens: Wer nach einer durchgefeierten Nacht nur ein paar Stunden schläft, hat am nächsten Morgen unter Umständen noch Restalkohol im Blut, denn der Körper baut durchschnittlich nur etwa 0,1 Promille pro Stunde ab. Auch auf Drogen wie Cannabis, Ecstasy und andere illegale Substanzen wird kontrolliert. Hierbei droht neben dem Verlust der Fahrerlaubnis auch noch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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