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Posaunen für den Frieden

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Der Posaunenchor Merzhausen-Weilnau spielt am Sonntagabend auf der Burg in Altweilnau für den Frieden. © Red

Weilrod-Altweilnau (evk). Der Krieg in der Ukraine verbreitet auch in Deutschland Angst. Demonstrationen, Kundgebungen und Gebete für den Frieden bekunden Solidarität mit den Ukrainern. Der Posaunenchor Merzhausen-Weilnau hat am Sonntag mit der musikalischen Verkündigung von Gottes Frieden auch Hoffnung verbreitet.

Die Information über die bundesweite Aktion der Posaunenchöre erhielt Chorleiter Erhard Reuter am späten Samstagnachmittag von Landesposaunenwart Johannes Kunkel. Am Sonntag um 18 Uhr spielte Reuter mit sechs weiteren Bläsern vor dem Burgturm in Altweilnau. Damit folgten sie der Einladung »Gemeinsam verbunden im Gebet und der Musik mit der Bitte um Frieden« vom Posaunenwerk in Mitteldeutschland und vom evangelischen Posaunendienst in Deutschland. »Es ging darum die Bitte um Frieden gemeinsam hinauszuposaunen und im ganzen Land erschallen zu lassen«, so Reuter.

Lieder, die Hoffnung machen

Die Bläser spielten nicht nur Lieder, die William Thum, der Vorsitzende des Posaunenwerks der EKHN vorgeschlagen hatte. In Zeiten von Verzweiflung, Ohnmacht und Hilflosigkeit sollte vor allem »Ein feste Burg ist unser Gott« Hoffnung geben und Mut machen. Das Lied »Fürchte dich nicht« durfte genauso wenig fehlen, wie das Hoffnungslied schlechthin »Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt«.

Abhängig von der Entwicklung in der Ukraine, kann Reuter sich vorstellen, dass der Posaunenchor die Friedenbotschaft noch häufiger musikalisch verkündet. Mit etwas größerem zeitlichem Vorlauf würden außer Reiner Blumer, Björn Heumann, Ethel Hammer, Elfie Engers, Anja Wischmann und Kirsten Hinrichs dann bestimmt auch weitere Bläser dabei sein. Zumal die Blechbläser seit November eine lange Coronapause hinter sich haben und erst in dieser Woche wieder die Proben aufnehmen, und zwar in der Kirche in Niederlauken. Dort ist genug Platz, um die Abstände einzuhalten, da Blasinstrumente bekanntlich besonders weit die Aerosole verbreiten. In der probenfreien Zeit gab es nämlich nur ein paar Freiluftauftritte in der Vorweihnachtszeit vor Senioreneinrichtungen, an Heiligabend und zuletzt an Silvester jeweils vor den Kirchen.

»Die Chormitglieder wollen auch jetzt bald wieder vor Zuhörern blasen«, kündigt Reuter an und sagt: »Wir alle freuen uns auf Open Air-Musik im Frühling«.

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