Bei der 12. Auflage des Kita-Kicker-Cups in der Albin-Göhring-Halle wurde gleich auf drei Spielfeldern gekickt, was das Zeug hält.
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Bei der 12. Auflage des Kita-Kicker-Cups in der Albin-Göhring-Halle wurde gleich auf drei Spielfeldern gekickt, was das Zeug hält.

Der Pott ist wieder in Homburg

Die Kicker der Kita Brandenburger Straße haben sich am Ende durchgesetzt und den Kita-Kicker-Cup nach Hause geholt. Ziel des sportlichen Wettkampfes um den begehrten Wanderpokal ist es, den Kindern den Spaß an Sport und Bewegung zu vermitteln. Das gelang meisterhaft – und machte aus allen Teilnehmern Sieger.

Von Gabriele Calvo Henning

Wenn sich 24 Mannschaften aus rund einem Dutzend Horten aus Bad Homburg und Umgebung mit insgesamt 240 Kindern, aufgeteilt in sechs Gruppen, auf den Weg in die Albin-Göhring-Halle machen, dann ist es wieder Zeit für den Kita-Kicker-Cup. Der erlebte an diesem ersten Feriendienstag bereits seine zwölfte Auflage und wurde zum zweiten Mal vom Jugend-Förder-Verein (JFV) Bad Homburg ausgerichtet. Parallel auf drei Spielfeldern kämpften von neun Uhr morgens an Spielerinnen und Spieler im Alter zwischen sechs und zehn Jahren um eine möglichst gute Platzierung. Angefeuert wurden die jungen Kicker dabei von Hort-Freunden, Erziehern und Eltern auf der fast voll besetzten Tribüne.

Schon nach den ersten beiden Spielen waren der zehnjährige Natapong und sein siebenjähriger Teamkollege Fevzi von der Bad Homburger Kita Brandenburger Straße von den Chancen ihres Teams überzeugt: „Wir sind ziemlich stark und haben gute Männer dabei“, sagte Natapong, der seine Stärken vor allem im Tor und in der Verteidigung hat, während Fevzi sich am wohlsten beim Angriff und im Sturm fühlt. Mit ihrem Gefühl sollten die beiden Nachwuchskicker schließlich recht behalten, denn nach etlichen Begegnungen in Vorrunde, Zwischenrunde und Endrunde stand „ihre“ Kita Brandenburger Straße als Sieger fest und konnte den Wanderpokal, der für ein Jahr beim Vorjahressieger, der Kita Schwalbach, war, in Empfang nehmen und damit nach Bad Homburg zurückholen.

Aber auch für alle übrigen Hort-Mannschaften aus Bad Homburg, Oberursel, Rodheim, Königstein, Sulzbach, Schwalbach und Bad Soden und die Spielerinnen eines Mädchenfußballcamps, die für Horte, die kurzfristig abgesagt hatten, eingesprungen waren, gab es am Ende des eintägigen Wettkampfes Urkunden und von der Stadt Bad Homburg spendierte Pokale – denn keiner sollte bei diesem fröhlich-sportlichen Event leer ausgehen.

„Für uns steht vor allem im Vordergrund, dass wir den Kindern mit diesem Turnier den Spaß an der sportlichen Bewegung vermitteln“, sagte Turnierleiter Daniel Matuschewski vom Vorstand des JFV. „Kinder bewegen sich heute insgesamt immer weniger und sitzen lieber vor dem Computer oder dem Fernseher.“ Hier wolle man mit dem Kicker-Cup gegensteuern.

Das Konzept scheint aufzugehen. Denn die Teilnahme von 24 Mannschaften am Turnier war rekordverdächtig. Mehrere Einrichtungen schickten so viele Spieler, dass sie gleich mit zwei Mannschaften an den Start gehen konnten. So beispielsweise der Hort der Kita Hessengärten, die eine ganz besondere Verbindung zu diesem Turnier hat. Denn als 2003 das heutige JFV-Vorstandsmitglied Christian Röder die Idee zu diesem Turnier hatte, waren die Hessengärten sofort dabei und jahrelang auch der Ausrichter des Wettkampfes.

„Wir sind hier heute mit insgesamt 13 Spielern, davon drei Mädchen, angetreten“, berichtete der Hessengärten-Erzieher Benjamin Bick. „Die Kinder haben sich in den vergangenen zehn Wochen intensiv vorbereitet und einmal pro Woche extra für dieses Turnier trainiert. Vor allem das Spielen im Team stand für uns dabei im Vordergrund.“ Dafür wurden sie mit dem sechsten Platz belohnt.

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