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Saalburg-Verein unterwegs

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Wehrheim (red). Auf 700 Metern Höhe, nahe des Taunus-Passes »Rotes Kreuz«, haben sich dieser Tage Mitglieder des Fördervereins Saalburg auf zur Suche nach einem besonderen Ort am UNESCO-Welterbe, dem Limes, gemacht. Fachkundig geführt von Saalburg-Chef Dr. Carsten Amrhein ging es quer durch den Wald zum »Kastell am Kleinen Feldberg«. Die Exkursion war Teil des Angebotes für die 440 Fördervereins-Mitglieder.

1892 starteten die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen der Anlage, maßgeblich betreut von den Mitarbeitern der Saalburg. 2004/2005 wurde die Anlage restauriert, sodass jetzt die Umrisse des römischen Militärlagers mit seinen vier Toren und den Doppeltürmen zu erkennen sind. 160 Mann waren in der 170 Jahre nach Christus erbauten Anlage untergebracht. Sie diente vor allem der Absicherung des Feldbergpasses am »Roten Kreuz«. Die nur 200 Meter entfernte Weil-Quelle musste zur Trinkwasser-Versorgung der teilberittenen Truppe herhalten, die offenbar in Ungarn zum Dienst bei den Römern rekrutiert worden war.

Die nächste Exkursion findet am 10. September zu Kastellen in Baden-Württemberg statt. Am 2. Juli um 16 Uhr referiert Mitglied Eckhard Laufer vom Landeskriminalamt in der Saalburg über die Jagd nach »Schatzräubern«.

Übrigens: Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr beträgt 30 Euro, für Familien 50 Euro. Dafür gibt’s das ganze Jahr über freien Eintritt in der Saalburg und im Kelten-Museum »Glauberg«. Mehr Informationen gibt’s unter saalburgmuseum.de.

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