Sven Fritzel (vorne) hat die Mitglieder des Fördervereins eingewiesen, wie die neue Steuerung für den Skilift zu handhaben ist.
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Sven Fritzel (vorne) hat die Mitglieder des Fördervereins eingewiesen, wie die neue Steuerung für den Skilift zu handhaben ist.

Schmitten

Der Skilift Oberreifenberg funktioniert schon mal

  • VonEvelyn Kreutz
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Sportler können es kaum abwarten, aber der Schnee reicht noch nicht.

Oberreifenberg -So richtig zum Skifahren reichte der erste Schnee der Saison am Wochenende noch nicht. Doch schon ab Freitag stand bei Yvonne Schuster das Schneetelefon nicht mehr still. Auch die Vorsitzende des Vereins "Freunde des Skilifts Oberreifenberg" kann es kaum erwarten, dass es ordentlich schneit und der Skilift laufen kann.

Im Vorjahr war der Lift zwar betriebsbereit und es gab mehr als genug Schnee. Doch die Corona-Auflagen untersagten das Schlangestehen an der Kasse der Skilifthütte und am Einstieg in den Lift. Ski- und Snowboardfahrer bevölkerten trotzdem die Piste oberhalb der Jugendherberge und kletterten den Hang stattdessen immer wieder hinauf.

Wenn man bequem den Lift benutzen kann, macht das natürlich mehr Spaß. Und nach dem aktuellen Stand und dem vom Verein vorgelegten Hygienekonzept darf der Lift auch in Betrieb genommen werden. Probelauf war am Samstagnachmittag. Denn im Sommer hatten der technische Direktor Sebastian Hollunder und Vereinsmitglied Sven Fritzel eine neue Steuerung für den Lift eingebaut.

Die bisherige Steuerung entsprach nicht mehr den neuesten Anforderungen und ließ sich nur an- oder ausschalten. Jetzt kann er laut Hollunder auch langsam anfahren und ist damit komfortabler. Und Fritzel betont, dass die Anlage sich automatisch abschaltet, wenn es zu irgendeiner Störung kommt.

Er muss es wissen. Der Mitarbeiter des Ingenieurbüros Stapf hat die Steuerung, genau abgestimmt auf die Liftanlage, in seiner Freizeit entworfen, entwickelt, gebaut und eingebaut, so dass nur Materialkosten anfielen. Und Fritzel hat am Samstag elf Vereinsmitglieder in die Handhabung eingewiesen. Einer von ihnen muss immer zur Verfügung stehen, damit der Lift überhaupt laufen darf.

In der Hoffnung auf eine schneereiche Saison stellt Schuster den Dienstplan auf. Bei geschlossener Schneedecke auf der Piste ist der Lift samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr in Betrieb. Per Schnee-Telefon kann man unter Telefon (01 78) 3 14 75 64 die aktuelle Wetterlage und Öffnungszeiten abfragen. Abhängig von der Verfügbarkeit der für den Liftbetrieb geschulten Mitglieder sind Sonderöffnungszeiten für Schulklassen oder Gruppen möglich. Anfragen kann man per Mailadresse unter skilift.oberreifenberg@gmail.com.

Die Einzelfahrt kostet 2 Euro, vier Fahrten 6 Euro, zehn Fahrten 10 Euro, die vier-Stunden-Fahrkarte 12 Euro und die Tageskarte 16 Euro. Kinder unter vier Jahren fahren kostenfrei, Mädchen und Jungen bis acht Jahren zum halben Preis. Die Zahlung erfolgt in bar.

Schuster weist darauf hin, dass es direkt am Lift keine Parkplätze gibt. Aber zu Fuß ist es nicht weit vom Parkplatz Pfarrheckenfeld in Oberreifenberg sowie den Parkplätzen an der Nordbahn zum Feldberg und rund ums Rote Kreuz. Wer den Verein unterstützen oder Mitglied werden will, findet weitere Informationen unter www.skilift-oberreifenberg.de. Von Evleyn Kreutz

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