Der erste Schnee ist da: Eine malerische Kulisse erwartete die Spaziergänger am Wochenende auf dem Taunusgipfel.
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Der erste Schnee ist da: Eine malerische Kulisse erwartete die Spaziergänger am Wochenende auf dem Taunusgipfel.

Rund um Schmitten und den Feldberg lockt der erste Schnee

Schlittenfahren funktioniert schon ziemlich gut

  • VonFrank Saltenberger
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Viele Besucher nutzten die zauberhafte Winterkulisse für einen Wochenendausflug

Sie hätten schon gelauert, sprich, den Wetterbericht beobachtet, berichtete ein Paar aus Gießen, und als die Vorhersage entsprechend ausfiel, waren die beiden am ersten Schneetag im Taunus mit den Kindern unterwegs. So ähnlich machten es wohl viele, denn am Wochenende erlebte der Taunusgipfel einen ersten Besucheransturm. Zwar keinen Massenansturm, aber die Parkplätze füllten sich bereits am Vormittag, und dort wurden aus Kofferräumen Schlitten hervorgeholt, vom guten alten Holzmodell bis zur Po-Rutsche.

Schlittenfahren funktionierte auf den Wegen auch recht gut. Auf diesen waren auch viele Spaziergänger unterwegs, und die konnten sich an der zauberhaften Winterkulisse erfreuen. Die Nadelbäume waren wie gepudert, die kahlen Äste der Laubbäume wie mit Zuckerguss glasiert, ideale Selfie-Hintergründe oder was zum Posten: Kinder mit Hund vor Schneemann zum Beispiel. Es fragte sich, ob blauer Himmel vielleicht doch dem Ganzen noch eins draufgesetzt hätte, aber der in Wolkennebel gehüllte Feldberg gab dem Erlebnisbesuch etwas unwirklich Fantastisches, fast wie ein Besuch bei Petrus mit Überraschungsmomenten.

So sprangen hier Mountainbiker in Funktionsshirts über eine Rampe, dort saß ein Motorbiker in Lederkluft auf seinem Oldtimer-Gespann mit vereistem Vollbart und träumte sich zu Heiligabend auf den Gipfel, wenn sich Biker en masse dort ein Stelldichein geben. Im vergangenen Jahr fiel es wegen Corona aus, in diesem Jahr ist es auch schon wieder bedroht. Deshalb nutzte der Hofheimer das erste Schneewochenende im Taunus, man weiß ja nie .

Ein Plastikteller unter dem Po, mehr braucht es nicht, um bergab zu sausen. Giselle und Moritz aus Bad Homburg hatten ihren Spaß daran.

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