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Die Sanierungsarbeiten am Feldberghof sind inzwischen in vollem Gange. Vom Taunusklub-Turm sieht man am Besten, dass eine Hälfte des Daches abgedeckt ist. 

Arbeiten in vollem Gange

Feldberghof: Wiedereröffnung in wenigen Monaten

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Die Arbeiten im und am Feldberghof sind in vollem Gange. Die Wiedereröffnung scheint in wenigen Monaten möglich.

  • Der Feldberghof in Schmitten (Hochtaunus) wird saniert
  • Abbrucharbeiten im Inneren
  • Wiedereröffnung steht bald bevor

Hochtaunus - Längst steht das Gerüst am Feldberghof auf dem Großen Feldberg, und die ersten Sanierungsarbeiten haben begonnen. Rund um das Gebäude finden sich Container für den Bauschutt. An dem Teil des Daches, der in Richtung des Taunusklub-Turms zeigt, sind die Ziegel abgedeckt. Und auch wenn gerade keine Außenarbeiten stattfinden, machen laute Geräusche deutlich, dass im Inneren des Gebäudes kräftig gearbeitet wird.

Auf Anfrage beim Hochtaunuskreis, der sich 1987 mit der Gemeinde Schmitten im Zweckverband Feldberghof zusammengeschlossen hat, gibt es von der Pressestelle erste Informationen, welche Arbeiten bisher schon angegangen wurden.

Neben den Dachdeckungsarbeiten, die sich von außen verfolgen lassen, sind das vor allem Arbeiten im Inneren des Gebäudes, die man als Besucher auf dem Gipfel kaum mitbekommt, zumindest nicht im Detail.

Doch der ohrenbetäubende Lärm des Presslufthammers ist nicht zu überhören. Denn es finden bereits Vorbereitungen für Elektro- und Sanitärarbeiten statt. Außerdem stehen im Obergeschoss des Gebäudes Abbrucharbeiten von nichttragenden Wänden, Bodenbelägen, Wandbelägen sowie die Demontage von Sanitärobjekten an. "Auch im Untergeschoss des Gebäudes müssen Abbrucharbeiten von nichttragenden Wänden, Bodenbelägen und Wandbelägen vorgenommen werden", heißt es seitens der Pressestelle.

Auch wenn die Außensanierung witterungsbedingt noch nicht abgeschlossen ist, wird innen mit Hochdruck gearbeitet. Auch die nächsten Schritte stehen bereits fest. Sind die jetzt laufenden Arbeiten abgeschlossen, kann mit der Elektro- und Sanitärinstallation begonnen werden. Einige Gewerke sind sogar schon angefangen. Das gleiche gilt für einen Teil der Rohinstallationsarbeiten für die technischen Gewerke.

Das hört sich schon mal gut an. Trotzdem stellt sich die Frage nach dem Zeitplan. Nach den jüngsten Informationen im Januar ist die Eröffnung des Hauses für diesen Herbst geplant, der Biergarten kann möglicherweise schon früher in Betrieb genommen werden. "Stand heute liegen wir im skizzierten Zeitplan", so die Pressestelle des Kreises.

Zur Erinnerung: Weil sich nach eingehender Prüfung der Bausubstanz dasGebäude als maroder erwies als auf den ersten Blick ersichtlich, war die Kostenschätzung zunächst nach oben korrigiert und dann noch einmal reduziert worden.

Die aktuelle Kostenplanung liegt bei 2,2 Millionen Euro. Die Finanzierung ist nur möglich, weil der Kreis die Altschulden in Höhe von 700 000 Euro aus der vorherigen Sanierung im Jahr 2005 übernimmt. Da nicht selten während einer Sanierung weitere unvorhersehbare Probleme auftauchen, die den Zeitplan verzögern und die Kostenkalkulation übersteigen können, wäre das auch beim Feldberghof grundsätzlich möglich. Dies scheint aber derzeit nicht der Fall zu sein. Die Pressestelle schreibt: "Probleme tauchen immer mal wieder auf bei einer solchen Sanierung, aber bisher noch nicht in einem Rahmen, der die Kosten- oder Zeitplanung entscheidend beeinflussen würde."

Solange der Gastronomiebetrieb im Feldberghof nicht wieder aufgenommen werden kann, bieten die Betreiber eine Übergangslösung an. In der Holzhütte, dem "Wirtshaus am Feldberg" servieren sie für Tagesgäste Getränke und kleine Speisen. 

Von Evelyn Kreutz

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