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Spende für Herzenswald

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Dr. Olaf Gierke und Brigitta Brünning-Bibo freuen sich über den Scheck von Leif Müller von der Krombacher Brauerei (v. l.). © kreutz

Schmitten -Seit April 2021 hat die Feldberginitiative mit dem von Brigitta Brüning-Bibo initiierten Herzenswald-Projekt mit 750 neu gepflanzten Bäumen auf zwei Flächen zur Wiederaufforstung von Kahlflächen im Schmittener Forst beigetragen. Das Engagement wurde am Donnerstag mit 2 500 Euro von der Krombacher Brauerei honoriert. Die Spende ist Teil einer Aktion, in der die inhabergeführte Brauerei seit 2003 jährlich insgesamt 250 000 Euro an 100 ausgewählte Institutionen spendet.

Brüning-Bibo hatte sich bei Krombacher um diese Spende beworben. "Wir wollen um den Herzenswald als Schutz und zusätzliche naturfördernde Maßnahme noch eine blühende Wildhecke pflanzen mit Schwarz- und Weißdorn, Sanddorn und Kornellkirsche", berichtete sie.

Gebietsverkaufsleiter Leif Müller, der die Gegend gut kennt, war ganz angetan von der Herzenswald-Idee und dem, was er zwischen Arnoldshain und Oberreifenberg sah - und was er von der Initiatorin hörte: "Wir pflanzen nur blühende und Früchte tragende Baumarten und keine Nadelbäume." Natürlich werde die Naturverjüngung von Buchen und auch von Fichten zugelassen, doch würden diese entnommen, wenn sie die gepflanzten Kastanien, Wildkirschen, -birnen und -apfelbäume zu unterdrücken drohten.

Die Initiative kümmert sich auch sonst um die Pflege der Herzenswaldflächen. Wenn etwa Brombeeren zurückgeschnitten werden müssen, organisiert die Initiatorin einen Arbeitseinsatz. Olaf Gierke, der Vorsitzende der Feldberginitiative freut sich, dass bisher 95 Prozent der gepflanzten Bäume angewachsen sind. "Selbst die Walnussbäume, die wohl grundsätzlich etwas später ausschlagen, haben es geschafft." Ein weiteres Anliegen der Initiatiative ist es den Herzenswald mit Parkwaldcharakter zu einem Ort der Begegnung zu machen. Viele Baumpaten schauten regelmäßig nach ihren Bäumen. evk

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