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Schwimmbad als Löschwasserreserve

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Hasselbach -Das Becken des alten Schwimmbades in Hasselbach soll erhalten bleiben. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Weilroder Gemeindevertretung am Donnerstag aufgrund eines Antrages, den die CDU-Abgeordnete Elke Dielmann-Bargon nicht im Namen der Fraktion, sondern alleine gestellt hat.

Sie begründete den Antrag damit, dass das Gelände hinter dem Feuerwehrgerätehauses, an das das seit Jahrzehnten nicht mehr als Schwimmbad genutzte Bassin angrenzt, für den Bau einer neuen Kindertagesstätte vorgesehen ist, dessen genaues Baufenster aber noch nicht feststeht. Das alte Schwimmbecken, das gegenwärtig von vier jungen Hasselbachern als Forellenteich von der Gemeinde gepachtet ist, sei vor allem als Löschwasserreserve unerlässlich, begründete Dielmann-Bargon. Nur durch das Anzapfen des alten Schwimmbades habe vor 20 Jahren ein oberhalb von Hasselbach ausgebrochener Waldbrand zu einem glimpflichen Ende gebracht werden können. Für die Feuerwehr sei das Becken aber nicht nur im Ernstfall als Löschwasserreserve wichtig. Es könnten auch Übungen durchgeführt werden, ohne dass dafür Frischwasser genommen werden müsse.

Sollte der Erhalt des offenen Beckens aus welchen Gründen auch immer im Zusammenhang mit der Kita-Planung nicht möglich sein, sollte es wenigstens zur unterirdischen Zisterne umgerüstet werden, sagte sie. as

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