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Seniorenbeirat benötigt dringend einen Busfahrer

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Usingen (msc). Bernhard Hessenmüller ist der neue Schriftführer des Seniorenbeirates. Er wurde in der vergangenen Woche einstimmig gewählt, nachdem Gerd Seidenstücker sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

Durch die Coronavirus-Pandemie mussten die Aktivitäten des Seniorenbeirates stark eingeschränkt oder ganz eingestellt werden. Doch jetzt läuft es so langsam wieder an, erklärte Charlotte Schäper. Sie leitete die Sitzung in Vertretung der Vorsitzenden Monika Huschka. »Der Literaturstammtisch trifft sich regelmäßig«, erklärte Leiterin Karin Born. Sie sprach ebenso für die Radfahrer-Gruppen. Bei den Langstreckenfahrern gebe es keine Probleme. Bei denen, die nicht so weit radelten, fehle aber ein Touren-Vorbereiter. Wer den Job übernehmen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, betonte sie.

Gut läuft es - im wahrsten Sinne des Wortes - auch bei den Wanderern, wie Josef Langsch mitteilte. Mit 8 bis 15 Teilnehmern pro Wanderung sei er »guter Dinge«. Probleme wegen der Beförderung hat allerdings die Ausflugsgruppe, denn derzeit gebe es keinen Busfahrer.

Das gleiche Problem ergibt sich auch beim Spielenachmittag. Der findet im Bürgerhaus Eschbach statt. Alle Nicht-Eschbacher konnten vor Corona mit dem Bus dorthin gefahren werden. Aber ohne Fahrer sei dies nicht möglich, erklärte Ellen Nöll. Zwei ehrenamtliche Busfahrer mit den nötigen Fahrerlaubnissen würden daher dringend gebraucht.

Meist zu Fuß kommen die Teilnehmer zu Schmaus und Plausch, einem Angebot, das wieder mit Freuden angenommen werde, wie Leiterin Brigitte Huster erklärte. Und auch das Boule-Spiel laufe gut an, sagte Schäper das erste Treffen in diesem Jahr. Sie ist auch die Verantwortliche für den Kurs Smartphone und Tablet, der so gut angenommen wird, dass er nun jede Woche stattfinde. Einzig der Kreativtreff muss vorerst ruhen, da es derzeit weder einen geeigneten Raum noch eine Leitung gibt. Genauso wie der Stammtisch im Café Keth. »Da warten wir, bis wir wieder draußen sitzen können«, schlug Schäper vor.

Rosenfest wird vorbereitet

Was aber auf alle Fälle in diesem Jahr wieder stattfinden soll, ist das Rosenfest. Damit am 17. Juli alles klappt, organisieren Huschka, Schäper, Langsch und Karla Spitzhüttl alles Nötige, wie den Auftritt des Gesangvereins und anderer Musiker. Mit dabei seien auch der Verein »Wir Helfen«, der Karnevalverein sowie der Bauhof, teilte Schäper mit. Der Seniorenbeirat will ebenso aktiv zum Gelingen des Brunches zum Ashura-Fest, ausgetragen vom Ausländerbeirat am 7. August, beitragen.

Die Idee, die Outdoor-Sportgeräte im Schlosspark aktiv zu nutzen, soll jetzt ebenfalls umgesetzt werden. Gerd Seidenstücker informierte darüber, dass diese Möglichkeit eventuell auch bald in Merzhausen gegeben sei. Dort solle eine Mehrgenerationenanlage am Bürgerhaus entstehen.

Und was wird aus dem Verkehrsseminar, das in Zeiten vor Corona so beliebt war? Auch das müsse vorerst auf Eis gelegt werden, teilte Huster mit.

Beim Bürgerbus gab es derweil erfreuliche Neuigkeiten. Schäper berichtete, der Verein sei gegründet, ein Konzept im Entstehen. Allerdings dürfe der Theaterbus derzeit wegen immer noch zu großer Infektionsgefahr nicht fahren.

Informativ sei die Idee aus der Stadtverordnetenversammlung nach einer barrierefreien und behindertengerechten Möglichkeit, um vom Neuen auf den Alten Marktplatz zu gelangen. Um die Bänke in Usingen will sich Bernhard Hessenmüller kümmern, alle fotografieren, den Zustand begutachten und dokumentieren. Dabei sollen auch Bänke angegeben werden, die abhandengekommen sind - was laut Schäper übrigens eine Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat mit sich bringe.

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