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Sieben E-Ladesäulen in der Stadt geplant

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FDP-Fraktion in Usingen begrüßt Investitionen in die Elektromobilität

Usingen -Investition in zukunftsfähige Innovationen zum Nutzen der Menschen ist für die FDP auch im lokalen Umfeld von großer Bedeutung. "Neben der Digitalisierung stellen innovative Mobilitätskonzept eine große technologische Aufgabe für die Zukunft unser Region dar. Einen wesentlichen Baustein nimmt dabei künftig die E-Mobilität ein", sagt dazu der Vorsitzende der FDP-Stadtverordnetenfraktion, Ralf Müller. Neben den Fahrzeugen bedürfe es hier natürlich auch der entsprechenden Infrastruktur an E-Ladesäulen für Elektro-PKW im öffentlichen Raum.

Wie berichtet, hatte die Usinger Stadtverordnetenversammlung am 30. Mai einstimmig beschlossen, einen Pachtvertrag mit einem privaten Betreiber von Ladestationen im Stadtgebiet Usingen zu schließen. In der Planung ist zu Beginn die Installation von voraussichtlich sieben Ladesäulen mit 14 Ladepunkten.

"Die FDP freut sich über die breite Unterstützung für dieses Vorhaben, das auf einem Antrag der FDP-Fraktion aus dem Jahr 2020 basiert", so der FDP Stadtverordnete und FDP-Sprecher zu technologisch Themen, Ulrich Keth. Das Thema E-Ladesäulen habe bereits seinerzeit eine breite Zustimmung aller Fraktionen gefunden und sei daher in einer fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe behandelt worden.

Stadt baut nicht in eigener Regie

"Ziel war es, eine grundsätzliche Position zum Thema zu formulieren, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wo Ladestationen für E-Pkw und E-Bikes bedarfsgerecht zu installieren sind und mögliche Investoren oder Betriebe hierfür zu identifizieren", so Keth.

Als Ergebnis sei sich die Arbeitsgruppe darüber einig, dass die Stadt keine E-Ladestationen in eigener Regie betreiben solle. Hinsichtlich möglicher Standorte für strombetriebene Fahrzeuge sei eine Prioritätsliste erstellt worden, die im wesentlichen den bisher im Markt gemachten Erfahrung zu der Anforderungen und dem Nutzungsverhalten der Besitzer von Elektrofahrzeugen folge. Die höchste Priorität hat dabei laut Keth die eigene Ladestation zu Hause. Danach komme der Arbeitsplatz. Präferierte Standorte im öffentlichen Bereich seien Bereiche mit hoher Frequenz, wo die Menschen eine Zeit lang blieben, so Keth weiter. Dies seien etwa Freizeit- und Touristikeinricht

Anteil an E-Autos steigt stetig

ungen und das Einkaufen.

"Wenn jetzt erst einmal der Anfang gemacht wird, können wir uns daher im nächsten Schritte Standorte am Hattsteinweiher, dem Bahnhof oder den Eschbach Klippen vorstellen", meint Ralf Müller. Aufgrund der steigenden Akzeptanz der E-Mobilität komme in den nächsten Jahren folglich eine immense Anstrengung auf die Netzbetreiber hinsichtlich einer sicheren Versorgung zu.

Noch stellen die Elektro-Pkw in Usingen eine sehr kleine Gruppe dar. Eine Anfrage der FDP im letzten Jahr ergab, dass der damalige Bestand an "reinen Elektrofahrzeugen" im Stadtgebiet bei 112 Fahrzeugen lag. Hinzu kamen noch einmal 80 sogenannte Hybride. Das waren gerade mal knapp zwei Prozent des Gesamtbestandes von Pkw in Usingen. red

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