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Solveig Wagner (am Klavier) hat mit den Kindern der Kolpingfamilie ein musikalisches Programm erarbeitet, mit dem sie anderen Menschen in Krankenhäusern und in Seniorenheimen eine Freude bereiten. Koordiniert hat die Auftritte Günter Ochs (2. von rechts).

Kolpingchöre im Dauereinsatz

Mit Singen Freude bereiten

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Bei den Chören und Theatergruppen der Kolpingsfamilie Kirdorf steht in den Proben das ganze Jahr lang das gemeinsame Tun im Mittelpunkt. In der Vorweihnachtszeit gehen die Gruppen auf Tournee. Dann wollen sie anderen mit ihren Auftritten eine Freude bereiten. Im Dauereinsatz ist dann der 80-jährige Günter Ochs, der alle Gruppen betreut und im Männerchor mitsingt.

Die singenden und Theater spielenden Kinder und Jugendlichen der Kolpingfamilie Kirdorf haben sich ihre Weihnachtsferien redlich verdient. Und auch die erwachsenen Sänger im gemischten Chor Sonora Voce und im Männerchor dürfen sich zumindest in Sachen öffentliche Auftritte eine Verschnaufpause gönnen. Alle Gruppen hatten zusätzlich zu den wöchentlichen Proben während der Adventszeit zahlreiche Auftritte. Sie haben ein bisschen heitere Besinnlichkeit in Senioreneinrichtungen und Sanatorien gebracht und verschiedene Weihnachtsfeiern bereichert.

Bei 21 Auftritten und den Proben der Jugendgruppen und des Männerchores immer mit dabei war Betreuer Günter Ochs. Der 80-Jährige hat den Tourneeplan erstellt und mit den einzelnen Einrichtungen abgestimmt. Er sortiert außerdem für die Kinder- und Jugendchöre die Liedmappen, leitet die Theatergruppen und singt seit 1955 im Männerchor. Und warum macht er das alles? „Der Gedanke, für andere etwas zu tun, gehört bei uns Kolpings dazu“, sagt er und schiebt nach: „Das will ich auch den Kindern vermitteln.“

Dass ihm das gelungen ist, zeigt die Tatsache, dass innerhalb weniger Tage die Kinder fünfmal und die Jugendlichen dreimal zur Freude anderer Menschen gesungen haben. Die Fünf- bis Elfjährigen haben den Feierabendkreis im Schwesternhaus sowie die Bewohner im Rind’schen Stift und im Seniorenheim in Frankfurt-Praunheim und zweimal im Bad Homburger Tatjana-Gerdes-Haus mit weihnachtlichen Liedern unterhalten. Die jugendlichen Sänger gestalteten den Gottesdienst im Taunusdom St. Johannes mit und standen wie die Kinder der Theatergruppe bei den Weihnachtsfeiern des VdK und der AWO in der Erlenbach-Halle auf der Bühne.

Mit dem zugleich heiter wie besinnlichen kleinen Weihnachtsstück zum Thema Frieden waren die jungen Theaterspieler auch beim Feierabendkreis im Schwesternhaus, in der Klinik Baumstark und der Paul-Ehrlich-Klinik.

Bei den Weihnachtsfeiern in den zuletzt genannten Kliniken waren die schönen Stimmen von Sonora Voce genauso zu hören wie beim Weihnachtssingen in den Louisen-Arkaden sowie beim Weihnachtssingen in den Hochtaunus-Kliniken. Der Männerchor war ebenfalls viermal im Einsatz, im Rahmen des Kolping-Gedenktags in St. Johannes und im Schwesternhaus, beim DRK-Seniorennachmittag und während der weihnachtlichen Stunde in der Klinik Baumstark.

Jetzt haben die von Günter Ochs betreuten Gruppen erst einmal Pause. Zumindest, was Gastspiele bei Senioreneinrichtungen und in Kliniken anbelangt. Ochs geht davon aus, dass in den meisten Familien der Kolpings zu Hause unterm Weihnachtsbaum gesungen wird. Auch wenn die Mütter der Chorkinder, die ihre Sprösslinge in den vergangenen Wochen von Termin zu Termin gefahren haben, schon Hörproben gehabt haben.

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