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Solidarität mit der Ukraine ist groß

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Hochtaunuskreis (TZ). Aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ist das Neu-Anspacher Rathaus in der Bahnhofstraße am Freitagabend in den Farben der ukrainischen Nationalflagge (Blau und Gelb) illuminiert worden. Damit wolle die Stadt ein Zeichen für die Ukrainer setzen, die nach dem Angriff Russlands zu Kriegsflüchtlingen wurden.

Bereits am Tag des Kriegsausbruchs waren die Fahnen vor dem Rathaus auf Halbmast gesetzt worden. Die Idee, das Rathaus blau-gelb anzustrahlen, kam von Fabian Schmidt (SPD), Vorsitzender des Wirtschaftsbeirates.

In Bad Homburg versammelten sich am Sonntag derweil mehrere Hundert Demonstranten auf dem Bahnhofsvorplatz. Mit Friedensfahnen und der blau-gelben Nationalflagge der Ukraine bekundeten sie ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk und forderten auf Plakaten ein Ende des Krieges: »Stop Putin! Stop War!«, »Helft der Ukraine!« oder »We stand with Ukraine!« - die Botschaften waren eindeutig.

Organisiert worden war die Kundgebung von den Jugendorganisationen im Hochtaunuskreis. Grüne Jugend, Jungsozialisten, Junge Liberale und Junge Union hatten sich zusammengetan. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch zahlreiche in Deutschland lebende Ukrainer.

Bereits am Samstagvormittag waren etwa 150 Menschen zu einer Mahnwache auf den Königsteiner Kapuzinerplatz gekommen. Die Pfarrerin der evangelischen Immanuel Gemeinde Königstein, Katharina Stoodt-Neuschäfer, hatte sich am Vorabend mit Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) abgesprochen.

Gemeinsam rief man zum stillen Protest gegen den am vergangenen Donnerstag durch Russland initiierten Krieg gegen die Ukraine auf. Unter den Anwesenden befanden sich neben Königsteinern auch Bürger aus umliegenden Gemeinden sowie Menschen mit persönlichen Verbindungen zur Ukraine und ihren Nachbarstaaten. Darunter waren Mitglieder aller politischer Fraktionen des Stadtparlaments, Mitglieder des Ausländerbeirats, Vorstände der Städtepartnerschaftsvereine und anderer Institutionen sowie der Bürgermeister der Nachbargemeinde Glashütten, Thomas Ciesielski (CDU).

Heute Mahnwache in Kronberg

Für den heutigen Dienstag, 1. März (18 Uhr), haben Kronbergs Stadtverordnetenvorsteher Andreas Knoche und Bürgermeister Christoph König zu einer Mahnwache auf dem Berliner Platz in Kronberg aufgerufen.

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