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Spenden gesucht für Hilfstransport

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Hochtaunuskreis (red). Die Hochtaunus-Kliniken starten gemeinsam mit dem Hochtaunuskreis am Montag, 21. März, einen Hilfstransport nach Moldawien.

Als ärmstes Land Europas mit knapp 2,6 Millionen Einwohnern, dass an die Ukraine grenzt, hat Moldawien bereits Hunderttausende Geflüchtete aufgenommen. Doch es fehle dort an allen Hilfsgütern.

»Es ist unglaublich, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochtaunus-Kliniken, sowie zusätzliche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung, an Einsatz leisten«, lässt sich Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Hochtaunuskliniken Ulrich Krebs in einer Pressemitteilung zitieren. Es sei selbstverständlich, dass der Kreis dort, wo es möglich sei, unterstütze. Konkret werde ein Schulprojekt der Hauptstadt von Moldawien, Chisinau, gefördert. Dort solle es schwerpunktmäßig um die schnelle Integration von Flüchtlingskindern ins moldawische Schulsystem gehen.

Für den Transport würden noch folgende Hilfsgüter gesucht: Schulhefte aller Art, Schreibblöcke, Scheren, Spitzer, Kleber, Füller, Lineale, Schulranzen und Rucksäcke (in gutem Zustand), Turnbeutel, Sportkleidung, Turnschuhe, Malblöcke und Farbkästen.

Folgende Hilfsgüter aus dem täglichen Bedarf würden außerdem benötigt: Haltbare Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Konserven, Eiweißriegel, Schokolade, Kekse, Nüsse, Nudelsoßen im TetraPack oder in Folie, Babynahrung und Windeln, Schnuller, Fläschchen, Hygienebedarf (insbesondere Flüssigseife, Duschgels, Shampoo, Zahnpasta, Tampons und Damenbinden), Waschpulver, Reinigungsmittel, neue (!) Damen- und Kinderunterwäsche, Haarföhne, neue Kämme und Haarbürsten, Hand- und Badetücher (groß), Schlafsäcke (möglichst einfarbig und dunkel), kleines Spielzeug, Süßigkeiten für Kinder wie etwa Schokoriegel und Gummibärchen, Besteck (Messer, Gabel, Löffel - wichtig: kein Einweggeschirr), Badelatschen/Badeschuhe, abgelaufene Medikamente, Pflaster und Tierfutter.

Angenommen werden die Sachspenden täglich von 10 bis 18 Uhr am Hintereingang des Impfzentrums in Bad Homburg (Am Grünen Weg 1). Dort haben Klinik und Kreis eine Sammelstelle eingerichtet. Geldspenden werden außerdem jederzeit an den Empfängen der drei Standorte der Hochtaunus-Kliniken entgegengenommen.

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