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Für mehr als 600 000 Euro: Neue Fahrradstellanlage ist fertiggestellt

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Steffen Bonk (links) und Rouven Kötter an der neuen Abstellanlage.
Steffen Bonk (links) und Rouven Kötter an der neuen Abstellanlage. © Regionalverband

Mit Hilfe des Regionalverbandes wurde das Projekt an der S-Bahn-Haltestelle in Weißkirchen-Steinbach mit einer Förderquote von 80 Prozent realisiert.

Oberursel/Steinbach - An der S-Bahn-Haltestelle in Weißkirchen-Steinbach sind die veralteten Felgenklemmen zum Fahrradabstellen Geschichte. Abgelöst wurden sie an der Westseite des Bahnhofs von moderner Infrastruktur: 40 überdachte Radabstellplätze, zwölf Fahrradboxen mit E-Ladestationen und eine Fahrradreparaturstation wurden jetzt fertiggestellt. Ergänzend erhielt das Dach der Anlage einen neuen Anstrich, und es wurde LED-Licht installiert, um das Sicherheitsgefühl zu stärken.

Fast eine halbe Million Euro an Fördergeldern

Beteiligt an dem Rad-Infrastruktur-Projekt sind die Kommunen Butzbach, Steinbach und Wölfersheim. Umgesetzt wurde das Vorhaben unter Federführung des Regionalverbands FrankfurtRheinMain. Dabei warb der Verband im Rahmen seines 4. Bike+Ride-Sammelantrags eine Fördersumme von 480 000 Euro für das insgesamt 601 000-Euro-Projekt ein. Aus diesem Grund konnte die Modernisierung der Fahrradabstellanlage in Weißkirchen-Steinbach mit einer Förderquote von 80 Prozent realisiert werden, teilt der Regioverband mit. Die eingeworbenen Finanzmittel stammen aus dem Sonderprogramm "Stadt und Land". Mit dem Programm unterstützt der Bund Kommunen, die Lücken im Radnetz schließen oder Radabstellanlagen ausbauen. "Der Regionalverband unterstützt seine Mitgliedskommunen tatkräftig dabei, sichere und komfortable Radabstellanlagen zu schaffen. Gemeinsam arbeiten wir im Zuge unserer Mobilitätsstrategie weiter daran, den Radverkehr in der Region zu stärken. So gelingt es, immer mehr Menschen vom Umstieg auf Fahrrad, Bus und Bahn zu überzeugen", so Rouven Kötter (SPD), Erster Beigeordneter des Regionalverbands.

Der Regionalverband als Dienstleister

Steinbachs Bürgermeister Steffen Bonk (CDU): "Die Modernisierung der 40 Jahre al-ten Radabstellanlage war uns ein wichtiges Anliegen, um eine zeitgemäße Rad-Infrastruktur zu bieten. Denn immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad, um Wegstrecken im Alltag zu bewältigen. Als Dienstleister hilft der Regionalverband seinen Mitgliedskommunen, an strategisch wichtigen Knotenpunkten des Fahrradabstellanlagen zu schaffen oder zu zu modernisieren, indem er im Zuge von Sammelanträgen Fördermittel des Landes einwirbt. Dabei fungiert der Regionalverband als Antragsteller, koordiniert und betreut den kompletten Ablauf.

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